Heimatschutz
Schützenswerte Ortsbilder: Vier Neuzügänge aus dem Baselbiet

Vier Objekte im Baselbiet gehören neu zu den schützenswerten Ortsbildern der Schweiz. Der Bundesrat nimmt die Ortschaften Münchenstein und Röserental, das Kraftwerk Birsfelden sowie die Schlossanlage Wildenstein auf.

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Münchenstein hat viele schöne Flecken - zum Beispiel das frisch sanierte Schlössli «Gstad» Die Wandbilder sind zur Zeit in Fertigstellung, teilweise sind äussere Arbeiten noch geplant.
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Das Schulheim Röseren im Röserental
Diese vier Baselbieter Objekte sind schützenswerte Ortsbilder
Das Schloss Wildenstein bei Bubendorf.

Münchenstein hat viele schöne Flecken - zum Beispiel das frisch sanierte Schlössli «Gstad» Die Wandbilder sind zur Zeit in Fertigstellung, teilweise sind äussere Arbeiten noch geplant.

Kenneth Nars

Aus dem Bundesinventar schützenswerter Ortsbilder (ISOS) gestrichen wurden demgegenüber die altrömische Siedlung Augusta Raurica in Augst und Liesbergmüli, wie der Bundesrat am Mittwoch mitteilte. Die Änderung der Verordnung über das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (VISOS) per 1. Juni bildet den Abschluss der ISOS-Aktualisierung im Kanton Basel-Landschaft.

Im Kanton gibt es neu 33 statt 31 Objekte, die zum ISOS gehören. Der Bund hatte sämtliche Objekte in der Region überprüft und neue Bestandesaufnahmen ausgearbeitet.

Der Bund muss bei der Erfüllung seiner Aufgaben dafür sorgen, dass das heimatliche Landschafts- und Ortsbild, die historischen Stätten sowie die Natur- und Kulturdenkmäler des Landes geschont werden. Wo das allgemeine Interesse an ihnen überwiegt, müssen sie ungeschmälert erhalten bleiben.