Liestal
Spital und Elektra Baselland bauen ein neues Parkhaus

Die Elektra Baselland (EBL) und das Kantonsspital Liestal wollen in Zukunft das Mühlematt-Areal besser nutzen. Auf der rund 5000 Quadratmeter grossen Fläche zwischen Kantonsspital, Ergolz und H2 soll ein Neubau entstehen.

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Die Elektra Baselland (EBL) und das Kantonsspital Liestal (Bild) wollen in Zukunft das Mühlematt-Areal besser nutzen. jun

Die Elektra Baselland (EBL) und das Kantonsspital Liestal (Bild) wollen in Zukunft das Mühlematt-Areal besser nutzen. jun

Der Neubau soll Räumlichkeiten für die Sanitätsstation des Spitals, neue Betriebsgebäude der EBL sowie ein neues Parkhaus mit maximal 322 Plätzen umfassen. Davon erhoffen sich die Auftraggeber zum einen eine Aufwertung des Gebiets und eine Stärkung ihrer Standorte.

Zum anderen sollen eine Konzentration der bisher verstreuten Parkierungsflächen sowie eine Entschärfung des Parkplatzmangels in diesem Gebiet stattfinden. Statt der bisher vorhanden 246 Parkplätze werden in Zukunft maximal 490 Parkplätze zur Verfügung stehen; dies in erster Linie für Mitarbeitende der EBL, des Kantonsspitals sowie für Sanitätsfahrzeuge.

Heimatschutz segnet Pläne ab

Die Quartierplanung stützt sich auf ein vom Liestaler Architekturbüro Otto + Partner entwickeltes Bebauungskonzept, das sowohl von der Stadtbaukommission Liestal, der kantonalen Arealbaukommission sowie der Baselbieter Denkmal- und Heimatschutzkommission geprüft und gutgeheissen worden ist. Beteiligt an den Planungsarbeiten war auch das Lausner Ingenieurbüro Stierli + Ruggli. Die Quartierplanung liegt noch bis zum 26.August im Stadtbauamt des Liestaler Rathauses (2.Stock) öffentlich auf.

Laut Amtsblatt wird die Bevölkerung dazu aufgerufen, «Einwendungen und Vorschläge» einzureichen, die bei der weiteren Planung noch berücksichtigt werden, sofern sich diese als «sachdienlich» erweisen. Das öffentliche Planauflageverfahren mit offiziellen Einsprachemöglichkeiten wird jedoch erst nach der Behandlung der Quartierplanung im Liestaler Einwohnerrat stattfinden. Wann genau das Stadtparlament die Vorlage traktandieren wird, ist derzeit noch offen.

Auf dem Mühlematt-Areal befinden sich heute neben den bestehenden Parkplätzen vor allem Betriebs- und Dienstleistungsgebäude der EBL, darunter im EBL-Hauptgebäude auch einige Wohnungen. Laut EBL sollen die veralteten Gebäude teilweise abgerissen und neuen Betriebsgebäuden Platz machen. Wann die Bagger auffahren können, wird in erster Linie vom politischen Prozess und der Anzahl erfolgter Einsprachen abhängen. (bos)

Hier finden Sie Pläne und Details zum Projekt

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