Schulbeginn
Tausende Kinder hatten in den beiden Basel ihren ersten Schultag

In den Kantonen Basel-Stadt und Baselland sind zum diesjährigen Schulbeginn mehr Kinder in den Kindergarten eingetreten als im Vorjahr. In der Basler Primarschule wird ab dritter Klasse erstmals Französisch unterrichtet.

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Der ersteSchultag
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Erster Schultag bei Lehrerin Christine Lefor
Erster Schultag bei Lehrerin Christine Lefor
Erster Schultag bei Lehrerin Christine Lefor
Erster Schultag bei Lehrerin Christine Lefor
Erster Schultag bei Lehrerin Christine Lefor
Erster Schultag bei Lehrerin Christine Lefor
Erster Schultag bei Lehrerin Christine Lefor
Erster Schultag bei Lehrerin Christine Lefor
Erster Schultag bei Lehrerin Christine Lefor
Erster Schultag bei Lehrerin Christine Lefor
Erster Schultag im Schulhaus Frenke Liestal
Erster Schultag bei Lehrerin Christine Lefor
Erster Schultag bei Lehrerin Christine Lefor

Der ersteSchultag

Nicole Nars-Zimmer

Im Stadtkanton begann am Montag für 1365 Kinder mit dem Eintritt in den Kindergarten die obligatorische Schulzeit. Dies sind 69 Kinder mehr als im Vorjahr. Insgesamt werden laut der provisorischen Schulstatistik des Basler Erziehungsdepartements 2622 Kinder in 150 Kindergartenklassen unterrichtet.

Parlez-vous français?

Ab heute erhalten die Schülerinnen und Schüler der 3. Primarschulklassen in Basel-Stadt Französischunterricht. Freude am Entdecken und Ausprobieren der neuen Sprache stehen dabei im Vordergrund. Der um zwei Jahre vorgezogene Fremdsprachenunterricht erfolgt im Rahmen des Projekts «Passepartout - Fremdsprachen an der Volksschule», an welchem sich sechs Kantone entlang der deutsch-französischen Sprachgrenze beteiligen.
Die Kantone Freiburg und Wallis haben den vorgezogenen Französischunterricht bereits eingeführt. In diesem Schuljahr sind Basel-Stadt, Solothurn und Bern dazugekommen, in Basel-Landschaft wird im August 2012 mit dem Sprachunterricht in der 3. Klasse der Primarschule begonnen.
Das Projekt war 2004 vom basel-städtischen Erziehungsdirektor Christoph Eymann initiiert worden.

Die Primarschule besuchen 5007 Kinder in 255 Klassen. Obwohl im Vergleich zum Vorjahr insgesamt 36 Schüler mehr unterrichtet werden, ist die Anzahl der Klassen um fünf reduziert worden.

Weniger Basler Gymnasiasten

Geringfügig weniger Schüler und Schülerinnen, nämlich 43, sind in die Orientierungsschule eingetreten. Die Gesamtschülerzahl beläuft sich auf 3831. Praktisch unverändert ist mit 1649 die Zahl der Jugendlichen in der Weiterbildungsschule.

In der Basler Volksschule - das sind alle obligatorischen Schulen - werden 13'546 Kinder und Jugendliche unterrichtet. Dies sind 53 mehr als im Vorjahr.

Leicht gesunken - von 3003 auf 2964 - ist die Zahl der Basler Gymnasiasten. Mehr als die Hälfte, nämlich 1600, sind junge Frauen. In die erste Gymnasiumklasse eingetreten sind 557 Schülerinnen und Schüler im Vergleich zu 591 im Vorjahr. Insgesamt lassen sich 23'588 (23'178) Personen in Basler Schulen ausbilden.

Weniger Primarschüler im Baselbiet

In Baselland besuchen laut der Statistik 5063 Kinder in 259 Klassen den Kindergarten. Auch hier sind es mehr als im Vorjahr, nämlich 85 Kinder. Deswegen mussten vier Klassen mehr gebildet werden.

In der Primarschule werden 11'904 Schülerinnen und Schüler in 610 Klassen unterrichtet. Die Abnahme beträgt 249 Kinder oder sieben Klassen. 2330 Kinder traten aus dem Kindergarten in eine erste Primarschulklasse ein.

Die Sekundarschule besuchen 10'761 Jugendliche in 585 Klassen. In die erste Sekundarschulklasse traten 2627 Jugendliche ein. Insgesamt werden in allen Baselbieter Kindergärten, Primar- und Sekundarschulen 28'693 Kinder und Jugendliche unterrichtet.

Die Maturabteilungen der Baselbieter Gymnasien zählen 3232 Schülerinnen und Schüler. Im Vorjahr waren es mit 3200 annähernd soviele. Neu eingetreten ins Gymnasium sind 880 Jugendliche, praktisch gleichviele wie im Vorjahr. (sda/rsn)