Unfall in Arisdorf
Baselbieter Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung

Auch wegen Verdachts auf mehrfache fahrlässige Körperverletzung und wegen Verdachts auf grobe Verletzung der Verkehrsregeln läuft die Untersuchung derzeit. Dies könne sich im Lauf der Ermittlungen aber noch ändern.

bz
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Beim Unfall verlor eine Person ihr Leben.

Beim Unfall verlor eine Person ihr Leben.

zvg/Polizei BL

In der Nacht von Freitag, 12. November, auf Samstag, 13. November, kam es kurz vor dem Arisdorftunnel zu einem schweren Unfall – vier junge Männer wurden teils schwer verletzt, ein 18-Jähriger verstarb noch am Unfallort.

Die Baselbieter Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen. Wie Mediensprecher Michael Lutz auf Anfrage bestätigt, laufe die Untersuchung gegen den Fahrer derzeit wegen Verdachts auf fahrlässige Tötung, Verdachts auf mehrfache fahrlässige Körperverletzung und wegen Verdachts auf grobe Verletzung der Verkehrsregeln.

Die Straftatbestände können sich aufgrund der Untersuchungsergebnisse aber noch ändern, betont Lutz. Es könnten Straftatbestände wegfallen, hinzukommen oder angepasst werden. «Das ist eine erste juristische Einschätzung, die kann aber auch falsch sein. Was wirklich passiert ist und was zum Unfall geführt hat, ist Gegenstand der Untersuchungen.» Es gelte ausserdem die Unschuldsvermutung.

Weiter sagt Lutz, man habe nun auch externe Stellen beauftragt, Gutachten zum Unfall zu verfassen.

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