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Viel Blues im Stedtli – aber nur auf der Bühne

Der Stedtli-Blues in Laufen war auch in seiner 13. Ausgabe ein voller Erfolg. Auf dem Helyeplatz sass das Publikum dicht gedrängt. Nach Nachwuchsmusikern der regionalen Musikschule begeisterten Blues-Grössen aus den USA, etwa Carolyn Wonderland und Toronzo Cannon.

Thomas Immoos
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Stedtli-Blues Laufen 2018 Blues vom Besten – und unbeschreibliche Riffs – gab es von Toronzo Cannon zu hören.
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Stedtli-Blues Laufen 2018
Stedtli-Blues Laufen 2018
Stedtli-Blues Laufen 2018 OK: Martin Thomann, Felix Stähli, Sandro Hügli, Astrid Dreier, Tarzis Müller.
Stedtli-Blues Laufen 2018
Stedtli-Blues Laufen 2018 Tolle Festival-Stimmung auf dem ganzen Helyeplatz am Abend, als Toronzo Cannon auftrat. Remo Stalder
Stedtli-Blues Laufen 2018
Stedtli-Blues Laufen 2018 Nicht nur bezüglich Outfit wird Carloyn Wonderland mit Janis Joplin verglichen.
Stedtli-Blues Laufen 2018 Bis auf den letzten Platz waren die Bänke des Festplatzes besetzt.
Stedtli-Blues Laufen 2018
Stedtli-Blues Laufen 2018 Carloyn Wonderland mit ihrer Band auf der Stedtli-Blues-Bühne. Remo Stalder

Stedtli-Blues Laufen 2018 Blues vom Besten – und unbeschreibliche Riffs – gab es von Toronzo Cannon zu hören.

Remo Stadler

Der Helyeplatz in Laufen bietet ein besonderes Ambiente für musikalische Veranstaltungen. Dies zeigte sich einmal mehr am Stedtli-Blues, der am Samstag zum 13. Mal durchgeführt wurde – «und auch dieses Mal bei idealen Wetterbedingungen», wie OK-Sprecher Felix Stähli die meteorologischen Bedingungen zusammenfasste.

Zusammengestellt wurde eine gute Mischung. Den Auftakt machten, wie jedes Jahr, Schülerinnen und Schüler der regionalen Musikschule Laufental. Sie zeigten am Keyboard, an der Gitarre oder singend ihr Können.

Gewippt und getanzt

Schon am frühen späteren Nachmittag strömte das Publikum auf den Platz. Und es sass nicht einfach nur da und lauschte; es wurde mitgewippt, getanzt, getänzelt oder einfach nur im Takt mit dem Kopf gewackelt. Kurz: Es herrschte eine tolle Festival-Atmosphäre. Irgendwann gingen auch die Eintrittsbändeli aus, wie das OK in einer Mischung aus Freude und Zerknirschtheit feststellte. Immerhin zeigte dies, dass 800 Blues-Begeisterte aller Altersstufen den kleinen Helyeplatz und die angrenzenden Strassenstücke bevölkerten – und natürlich voll auf ihre Kosten kamen.

«Das fägt», meinte ein junger Zuhörer, als er Amaury Faivre auf seiner Mundharmonika bluesen hörte. Und nicht nur bei den abenteuerlichen Gitarrenriffs von Toronzo Cannon gab es begeisterten Szenenapplaus. Es hätte wohl niemanden erstaunt, wenn die Statue von Helyas Helye mitten auf dem Platz, ebenfalls plötzlich mitgetanzt hatte.

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