Zahlen
Wieder hat es mehr Sozialhilfeempfänger im Baselbiet

Im Kanton Basel-Landschaft haben die Sozialhilfefälle weiter zugenommen. Unterstützt wurden im vergangenen Jahr 7187 Personen. Das sind 4,5 Prozent mehr als 2012. Insgesamt betreuten die Gemeinden 4353 Sozialhilfefälle.

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Die Zahl der Sozialhilfeempfänger hat im Baselbiet wieder zugenommen. (Symbolbild)

Die Zahl der Sozialhilfeempfänger hat im Baselbiet wieder zugenommen. (Symbolbild)

Keystone

Bei den Sozialhilfeempfängern wurde 2013 zum fünften Mal in Folge eine Zunahme verzeichnet, teilte Statistik Baselland am Mittwoch mit. Die Gesamtzahl liege jedoch weiterhin unter dem Wert von 2006, als 4944 Personen auf Unterstützung angewiesen waren.

Die Sozialhilfequote stieg letztes Jahr von 2,5 auf 2,6 Prozent. Sie liegt damit weiterhin deutlich unter dem gesamtschweizerischen Durchschnitt, der 2012 3,1 Prozent betragen hatte. Der Wert für 2013 wird erst im Dezember veröffentlicht. Die höchste Sozialhilfequote im Kanton weist mit 3,7 Prozent der Bezirk Liestal auf.

Der Nettoaufwand für die Sozialhilfe liegt 2013 mit 56 Millionen Franken um 3,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Pro Einwohnerin und Einwohner mussten im Kantonsdurchschnitt für die Sozialhilfe 203 Franken aufgewendet werden. Am höchsten ist die Pro-Kopf-Belastung mit 443 Franken weiterhin in Grellingen. Pratteln ist dagegen mit 5,1 Prozent die Gemeinde mit der höchsten Sozialhifequote.

Die durchschnittliche Bezugsdauer belief sich gemäss dem Statistischen Amt auf 18,5 Monate. In 55 Prozent der Fälle betrug die Bezugsdauer weniger als ein Jahr. Am längsten auf finanzielle Hilfe angewiesen sind Alleinerziehende, die im Schnitt gegen zwei Jahre unterstützt werden müssen.