Baselbiet
Wintereinbruch hält Feuerwehr und Polizei im Baselbiet auf Trab

Die intensiven Schneefälle seit Samstagnachmittag haben im oberen Baselbiet sowie im Laufen- und Leimental für mehrere Feuerwehreinsätze wegen abgeknickter Äste und umgestürzter Bäume gesorgt. Einzelne Strassenabschnitte mussten geperrt werden.

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Schnee auf einer Wiese in Zwingen (BL) - wie mitten im Winter.
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Das Baselbiet liegt unter einer 15 cm dicken Schneedecke
Auf dem Tennisplatz von Zwingen geht gar nichts mehr. Hier wurde noch vor wenigen Tagen bei mildem Herbstwetter Tennis gespielt.
Der frühe Wintereinbruch kommt für die Bäume, die grossteils immer noch Blätter tragen, zu früh. Etliche Bäume knickten unter der Last des Schnees und der Blätter.

Schnee auf einer Wiese in Zwingen (BL) - wie mitten im Winter.

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Die intensiven Schneefälle in den vergangenen 24 Stunden haben zu mehreren umgestürzten Bäumen und abgebrochenen Ästen geführt. Rund 25 Feuerwehreinsätze in mehreren Gemeinden waren die Folge. Weil die Bäume noch Laub tragen, wiegt der nasse Schnee schwer auf den Ästen.

Das Amt für Wald beider Basel teilte mit, dass die Situation im ganzen Kantonsgebiet heikel sei - insbesondere in Lagen über 400 Meter. Die Basler Bevölkerung wird deshalb aufgerufen, vorderhand keine Spaziergänge im Wald zu unternehmen. Auch der Waldrand sei zu meiden.

Einzelne Strassen gesperrt

Die Kantonsstrasse zwischen Ziefen BL und Bretzwil BL (Holzenberg) sowie kleinere Durchfahrtsstrassen bleiben deswegen bis auf Weiteres für den Verkehr gesperrt. Die Strasse zwischen Langenbruck BL und Eptingen BL bleibt wegen Schneeverwehungen ebenfalls gesperrt.

Keine schneebedingten Unfälle

Bislang hat sich der plötzliche Wintereinbruch nicht negativ auf die Zahl der Verkehrsunfälle ausgewirkt. Die Polizei Basel-Landschaft hatte bis zur Stunde keine schneebedingten Verkehrsunfälle zu verzeichnen.