Immobilien
Wohnraum in den beiden Basel wird immer knapper

Wohnraum ist in Basel-Stadt erneut knapper geworden: Die Zahl der leeren Wohnungen hat innert Jahresfrist um ein Drittel auf 522 abgenommen. Auch in Baselland ging der Leerbestand zurück, allerdings nur um gegen 4 Prozent auf 572 Wohnungen.

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Der Bäumlihof in Basel

Der Bäumlihof in Basel

Kenneth Nars

Die Leerwohnungsquote sank dabei in Basel-Stadt von 0,7 auf 0,5 Prozent und in Baselland von 0,5 auf 0,4 Prozent. Erstmals seit 1994 gibt es im Baselbiet mehr Leerwohnungen als im Stadtkanton, wie die Statistischen Ämter der beiden Kantone am Dienstag mitteilten.

In Basel-Stadt hält der Rückgang der Leerstandsquote seit gut drei Jahren an. Gleichzeitig nahm die Bevölkerung jährlich um rund 1000 Personen zu. Dabei konnte die stärkere Nachfrage durch den Nettozuwachs von rund 200 Wohnungen pro Jahr nicht aufgefangen werden.

Mehr Geschäftsräume

In Baselland habe derweil die Leerstandsziffer erfahrungsgemäss stark mit der Neubauproduktion zu tun, heisst es weiter. Diese sei mit über 1100 Einheiten pro Jahr nach wie vor intensiv, wenn auch seit zwei Jahren leicht rückläufig. Vom Markt werde das Angebot gut absorbiert.

Einen neuen Höchstwert hat das Angebot an Geschäftsräumen in den beiden Kantonen erreicht: Es nahm gegenüber 2010 zwar nur um 2000 Quadratmeter auf 324'000 Quadratmeter zu, übertrifft aber nun den bisherigen Rekord von 2007 um 0,6 Prozent. Gewachsen ist in beiden Basel vor allem das Angebot an Büro- und Ladenflächen.

Die Zahlen stützen sich auf eine Erhebung mit Stichtag 1. Juni. Sie werden von den Statistischen Ämtern jeweils zusammen mit dem Verband der Immobilienwirtschaft (SVIT beider Basel) präsentiert