Basler Fasnacht
Schnitzelbangg Peperoni verstorben: Die Fasnacht verabschiedet sich von einer Legende

Peperoni, bekannt als grosse, schwarz-weisse Kuh mit einer Sennenfrau als Helgenträgerin, ist vergangene Woche verstorben. Die Fasnachts- und Schnitzelbanggszene trauern um eine Legende.

Lea Meister Jetzt kommentieren
Drucken
Teilen
Peperoni im Jahr 2021 im Stadttheater Basel.

Peperoni im Jahr 2021 im Stadttheater Basel.

Kenneth Nars

Wie die Plattform «fasnacht.ch» am Montag berichtet, ist der beliebte Schnitzelbangg Peperoni vergangene Woche verstorben. Bekannt war Peperoni für seine Schacher-Seppli-Adaption als Melodie und dem Schwyzerörgeli als instrumentalische Begleitung.

«Er war ein toller Mensch, immer zu einem Spass aufgelegt und ein grossartiger Kollege zu uns allen», äussert sich Caroline Rasser vom Pfyfferli zu ihrem jahrelangen Weggefährten.

Seine eigene Veranstaltung war stets ausverkauft

Peperoni war nicht nur dem Pfyfferli stets treu, auch im Charivari trat er regelmässig auf und hatte gar seine eigene kleine Vorfasnachtsveranstaltung mit dem Namen «s Frässerli». Dieser Abend war jeweils sofort ausverkauft, wie «fasnacht.ch» zu entnehmen ist.

Auch bei der Pfyfferli-Premiere 2008 stand Peperoni auf der Bühne und begeisterte das Publikum.

Auch bei der Pfyfferli-Premiere 2008 stand Peperoni auf der Bühne und begeisterte das Publikum.

Kenneth Nars

Auch Edi Etter, der Obmaa des Schnitzelbangg-Comités, äussert sich auf der Internet-Seite der Fasnacht zum Tod von Peperoni: «Wir haben einen wahrhaftig grossen Schnitzelbänggler verloren. Peperoni war immer für uns da, auch nach seinem Rücktritt vom aktiven Singen. Er hat sich der Schnitzelbangg-Kunst verpflichtet, Nachwuchs gefördert, Vorträge gehalten und war immer für uns da, wenn wir seinen Rat brauchten. Er ging als Spitzenbangg verloren und jetzt als Mensch. Es entsteht eine grosse Lücke!»

0 Kommentare

Aktuelle Nachrichten