Beschaffung
Mistkübel für je 1500 Franken für das Basler Justiz- und Polizeidepartement

Das Basler Justiz- und Polizeidepartement hat für seine Büroräumlichkeiten neue Abfalleimer bestellt. Das Beste war gut genug.

Christian Mensch
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Vorbild SBB: Die getrennte Abfallsammlung in einem System zieht nun auch in der Basler Verwaltung ein.

Vorbild SBB: Die getrennte Abfallsammlung in einem System zieht nun auch in der Basler Verwaltung ein.

Bruno Kissling / OLT

Die Anforderungen an den Lieferanten waren akkurat aufgelistet: Auf Rädern sollen sie fahren, drei unabhängige Innenbehälter («Nassabfall», «PET», «Papier/Karton» ) enthalten, von oben zu befüllen und von vorne zu entleeren sein. Und dies in einer rostfreien Ausführung aus geschliffenem Edelstahl. So haben sie zu sein, die neuen Abfalleimer für das Basler Justiz- und Polizeidepartement.

Im März erfolgte die Ausschreibung, nun liegt der Zuschlag vor: Unter den drei Anbietern, die offeriert hatten, war das Angebot der Zürcher Firma Makk aus Dachsen das günstigste. Für 133 793.80 Franken liefert der Spezialist für Schulgarderoben und Umkleideschränke 90 Exemplare. Exakter Preis pro Stück (exklusiv Mehrwertsteuer): 1486.60 Franken. Weitere zehn Stück können zu gleichen Konditionen nachbestellt werden.

Anschaffung war notwendig

Die Anschaffung wurde notwendig, da die Abteilung Services des Departements im Rahmen einer «Reinigungsoptimierung» festgestellt hatte, dass «eine Entlastung der in den Büros aufgestellten Abfalleimer notwendig ist». Diese waren nicht nur übervoll, sondern offenkundig auch nicht geruchsfrei.