Das Bundesgericht führt in einem am Dienstag publizierten Urteil aus, die Vorinstanz sei bei der Bemessung des Strafmasses korrekt vorgegangen und habe dabei kein Bundesrecht verletzt. Das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt hatte die Freiheitsstrafe von 18 auf 17 Jahre reduziert.

Der Verurteilte hatte vor Bundesgericht gerügt, das Appellationsgericht hätte auch die Qualifikation der Tat nochmals prüfen müssen. Er verlangte eine Verurteilung wegen Totschlags und nicht wegen Mordes.

Der Portugiese brachte die aus Kamerun stammende Prostituierte in seiner Wohnung um. Wie aus dem Urteil des Bundesgericht hervor geht, war keiner der 37 Messerstiche für sich allein tödlich. Die Lausanner Richter gehen wie die Vorinstanzen davon aus, dass der Todeskampf des Opfers lange und grausam war.

Der Verurteilte reinigte nach seiner Tat die Wohnung und flüchtete. Einen Monat später stellte er sich jedoch den Behörden. Er fiel während des Berufungsprozesses durch sein aggressives Verhalten auf. Auch im Strafvollzug ist es gemäss Urteil zu Zwischenfällen gekommen. (Urteil 6B_492/2018 vom 13.11.2018)