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Darum darf der umstrittene US-Comedian in Basel auftreten

Eigentlich sollte die Show des amerikanischen Künstlers Louis C.K. im Volkshaus in Zürich stattfinden. Dieses erteilte dem Veranstalter jedoch im Oktober eine Absage. Der Comedian tritt nun zweimal in Basel auf.

Dass der umstrittene amerikanische Comedian Louis C.K. in Basel auftritt, sorgte vor wenigen Wochen für Diskussionen. Eine der beiden Shows im Congress Center war nach wenigen Stunden ausverkauft. Schnell kündigten die Veranstalter eine zweite Show an.

Das Congress Center als Veranstaltungsort war eigentlich nur zweite Wahl: Denn Louis C.K. wollte zuerst im Zürcher Volkshaus auftreten. Da sich das Volkshaus vor negativen Reaktionen fürchtete, erteilte es dem Veranstalter eine Absage, wie «20Minuten» berichtete.

«Wir sind Raumvermieter und üben keine Zensur aus»

Jonas Scharf, Geschäftsführer des Congress Centers in Basel, sagt auf Anfrage: «Ich wusste zu Beginn nicht, dass der Künstler vom Volkshaus abgewiesen wurde. Unsere Beurteilung eines Acts ist weniger streng, da wir keinen Kulturauftrag haben.» Seine Mitarbeitenden hätten dennoch den Comedian überprüft. «Solange der Künstler nichts Illegales macht oder die nationale Sicherheit gefährdet, geht es für uns in Ordnung», sagt Scharf. Und er ergänzt: «Wir sind schlussendlich Raumvermieter und üben keine Zensur aus.»

Im Hinblick auf die Veranstaltungen am Dienstagabend hätten sie ein erhöhtes Sicherheitsdispositiv aufgestellt, um auf Proteste oder Demonstrationen vorbereitet zu sein. «Ich beurteile die Lage aber nicht als kritisch», sagt Scharf.

Die bz wird die Show von Louis C.K. besuchen und in der gedruckten Ausgabe am Donnerstag ausführlich darüber berichten.

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