Basel
Die BLKB ist weiterhin ein verlässlicher Partner des Ballet Basel

Die Baselbieter Kantonalbank verlängert ihren Vertrag mit dem Ballett Basel um weitere drei Jahre. Die Höhe des Sponsorbetrages ist nicht bekannt. Das Ballet freut sich über die nachhaltige Zusammenarbeit mit dem Baselbieter Triple-A-Unternehmen.

Christian Fluri
Merken
Drucken
Teilen
Georges Delnon, Richard Wherlock, Verwaltungsdirektorin Danièle Gross und BLKB-CEO Beat Oberlin freuen sich über die Partnerschaft.jun

Georges Delnon, Richard Wherlock, Verwaltungsdirektorin Danièle Gross und BLKB-CEO Beat Oberlin freuen sich über die Partnerschaft.jun

Für einmal eine erfreuliche Nachricht aus der Bankenwelt kündigte Intendant Georges Delnon an der Medienkonferenz im Theater Basel an. Die Nachricht ist zudem für einmal eine erfreuliche aus Baselland: Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) verlängert den Sponsoring-Vertrag mit dem Ballett Basel um drei Jahre. Die BLKB, das Triple-AUnternehmen, das auf Engagement und Nachhaltigkeit setze, sei für die hervorragende Compagnie von Ballettchef Richard Wherlock der ideale Partner, betont Delnon.

Spitzenleistungen fördern

Beat Oberlin, CEO der BLKB, gab die Lorbeeren zurück: Gerade auch als Bank des Baselbiets sei die Partnerschaft mit dem Ballett Basel etwas Besonderes. «Für uns haben die kulturellen Spitzenleistungen einen hohen Stellenwert». Er sprach von einer Partnerschaft auf Augenhöhe, da beide, BLKB und das Theater Basel mit seinem Ballett, auf höchste Qualität setzten. Die BLKB fördert bewusst Spitzenleistungen in der Kultur. Sie tut das nachhaltig und auch in Basel, im Zentrum der Region: Die Nähe zur Stadt und ihrem reichen kulturellen Angebot macht «einen wichtigen Teil der Attraktivität des Baselbiets aus», betont Oberlin.

Zudem unterstützt die BLKB auch im Baselbiet Institutionen wie Baselbieter Konzerte oder das Kunsthaus Baselland. Oberlin sieht Kultur als weites Feld, das konstitutiv ist für menschliches Leben, für die Gesellschaft. Er ärgert sich über Versuche, unterschiedliche Kultur gegeneinander auszuspielen. «Die Dorfkultur mit Laientheater ist genau so wichtig wie die Spitzenkultur», unterstreicht er gegenüber der bz. Noch heute – fast ein Jahr nach der Abstimmung – bedauert er das Nein der Baselbieter zur Erhöhung der Theatersubvention. Es habe ihn aber in der Bedeutung der Partnerschaft mit dem Ballett bestätigt.

Die Höhe des Sponsorbetrags ist nicht bekannt. Klar ist: Dank der BLKB umfasst Wherlocks Truppe
29 Tänzer und Tänzerinnen von so hoher Qualität. Die Unterstützung ist zudem eine ideelle, die dem Ballett und letztlich dem Theater zugute kommt: Am Morgen vor der Medienkonferenz zum Beispiel konnten Bankkundinnen bei den Proben zu Wherlocks neuem Handlungsballett «The Fairy Queen» nach der Musik von Henry Purcell hinter die Kulissen schauen. Die Bank organisiert zudem Vorstellungen für ihre Kundschaft: «Jeder und jede, die danach das Theater verlassen, sind begeistert und werden zum Ambassadoren des Theaters Basel», weiss Oberlin.

Leistung und Gegenleistung

Aber Sponsoring, das ist weder Mäzenatentum noch eine Subvention. Die Partnerschaft mit dem Ballett baut auf Leistung und Gegenleistung. Das Engagement der Bank ist Teil ihrer Positionierung im öffentlichen Leben. Die Kundinnen und Kunden schätzen das Ballett und die Anlässe, die es für sie gibt, das ist wichtig.

Und Richard Wherlock, der strahlt vor Freude und sagt ein grosses «Thank you». Er ist überzeugt, dass Basel doch anders tickt. Für sein Ballett, für seine Compagnie brennt Wherlocks inneres Feuer: Er freut sich richtig auf die «Fairy Queen»Premiere am 19. Januar.