Raucher-Abstimmungskampf

Die Hälfte der Basler Bundesparlamentarier wirbt für Raucherinitiative

Sebastian Frehner (SVP), Peter Malama (FDP, Gewerbeverband), Maurus Ebneter (Wirteverband), Sarah Wyss (Juso) und André Auderset (LDP).

Sebastian Frehner (SVP), Peter Malama (FDP, Gewerbeverband), Maurus Ebneter (Wirteverband), Sarah Wyss (Juso) und André Auderset (LDP).

Der Basler Wirteverband und seine Verbündeten starten ihren Abstimmungskampf für die Einführung der Bundeslösung in Basel – gegen das kantonale Rauchverbot.

In der rauchfreien Safran-Zunft hat das Initiativkomitee den Kampf für die Volksinitiative „Ja zum Nichtraucherschutz ohne kantonale Sonderregelung" lanciert. Das vom Wirteverband angeführte Komitee preist die aktuell geltende Bundesregelung, welche die Initiative nun auch in Basel einführen will, als austarierte Lösung. Die Initianten rechnen damit, dass von den insgesamt 890 Basler Restaurationsbetrieben fast 700 rauchfrei bleiben würden. Nur für 150 kleine Lokale wäre es attraktiv, ein Raucherlokal zu werden. Rund 50 könnten ein bedientes Fumoir einrichten.

Maurus Ebneter, Sekretär des Initiativkomitees, freut sich, dass auch SP-Ständerätin Anita Fetz die Initiative unterstützt, obwohl ihre Partei die Nein-Parole beschlossen hat. Damit befürwortet die Hälfte der Basler Bundesparlamentarier die Basler Raucherinitiative. Sie führt von links bis rechts zu geteilten Meinungen. So kam es, dass zwei Erzfeinde an der Medienkonferenz gemeinsam für die Initiative warben: SVP-Chef Sebastian Frehner und Juso-Chefin Sarah Wyss. Die Abstimmung findet am 27. November statt.

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