Kanton
Die Polizei sieht rot: Jagd auf Ampelsünder steht bevor

Vom 15. bis zum 21. November bezieht die Polizei Basel-Landschaft Stellung an Kreuzungen - für die Autofahrer könnte das eine richtig teure Woche werden.

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Ampel (Archivbild)

Ampel (Archivbild)

Keystone

Denn die Polizei weiss genau, wo die meisten Rotlichtsünder unterwegs sind: Allein bei Ein- und Ausfahrt der H18 in Reinach-Süd werden täglich über 200 Überschreitungen erfasst. Die Messgeräte können aber nur Übertretungen feststellen, eine Identifizierung von Fahrzeugen ist nicht möglich.

Deshalb wird die Polizei in einer Themenwoche vom 15. bis zum 21. November im ganzen Kanton Stellung an Kreuzungen und Lichtsignalen beziehen.

Über eine Million Franken zusätzliche Bussgelder

Bei der Messung an sieben Orten hat sie täglich rund 700 Übertretungen gemessen. Am meisten Unachtsamkeit leisten sich die Fahrer - wen wunderts - zwischen 16:00 und 18:00 Uhr, auf dem Weg nach Hause.

Weil für eine einfache Übertretung eines Rotlichts bereits 250 Franken fällig sind, könnte die Polizei in dieser Woche allein an den sieben erwähnten Orten über eine Million Franken an Bussgeldern einnehmen.

Gefährdet ein Fahrer mit der Übertretung andere, wird er ausserdem verzeigt und muss mit einem dreimonatigen Entzug des Fahrerausweises rechnen. (mik)