Gastro Baselland
Gastro Baselland in neuem Glanz

Zwei Millionen Franken hat Gastro Baselland in den Umbau des eigenen Ausbildungszentrums in Liestal investiert. Am Freitag wurde das sanierte Gebäude den Medien und auserwählten Gästen präsentiert.

Alessandra Paone
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 Hanspeter Hauenstein, Leiter Amt für Berufsbildung und Berufsberatung; Bruno Gruber, Geschäftsführer Gastro.
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 Der Vizedirektor der Baselbieter Wirtschaftskammer Markus Meier hat die Sojasauce entdeckt.
Gastro Baselland erstrahlt in neuem Glanz
 Urs Eichholzer, Architekt.
 Köche in der nigelnagelneuen Küche.
 FDP-Nationalrat Hans Rudolf Gysin hilft mit.
 Enrique Marlès, Vorstandsmitglied von Gastro Baselland, und Markus Thommen, Präsident von Gastro Baselland.

Hanspeter Hauenstein, Leiter Amt für Berufsbildung und Berufsberatung; Bruno Gruber, Geschäftsführer Gastro.

bz Basellandschaftliche Zeitung

Achtung, fertig, los hiess es für den Titterter Architekten Urs Eichholzer im Sommer 2010. In nur zwölf Wochen sollte der Umbau des Ausbildungszentrums Gastro Baselland fertig sein. So lautete der Auftrag des Geschäftsführers und Projektleiters Bruno Gruber. «Ich hätte nicht gedacht, dass wir das schaffen», erinnert sich Eichholzer an die Projekt- und Bauphase. Doch Ende September, pünktlich zum Kursbeginn, öffnete das Zentrum seine Tore für die Kursteilnehmer.

Der Umbau war nötig geworden, weil das 25 Jahre alte Gebäude immer mehr Abnutzungserscheinungen zeigte. Die Unterhalts- und Reparaturkosten stiegen und stiegen. So fingen der Vorstand und die Geschäftsleitung an, laut über Sanierungsmassnahmen nachzudenken. Durch die Einführung der neuen Bildungsverordnungen und der günstige Hypothekarzins stieg der Druck, den Umbau nicht auf mehrere Jahre zu etappieren, sondern gleich in einem Schritt durchzuführen. Im Herbst 2008 gab der Vorstand von Gastro Baselland schliesslich grünes Licht: Eine Situationsanalyse sowie ein Vorprojekt wurden ausgearbeitet. Im Jahr 2010 wurde die Projektgruppe Umbau ins Leben gerufen.

Kantonsbeitrag fehlt noch

Die Kosten des Neubaus belaufen sich auf zwei Millionen Franken. Davon zahlt der Kanton rund 600 000 Franken. Allerdings ist der Check der Regierung noch nicht bei Gastro Baselland eingetroffen, zumal der Betrag nicht fürs Jahr 2011 budgetiert worden war. «Das Geld kommt bestimmt», versprach der Baselbieter Bildungsdirektor Urs Wüthrich am Freitag an der offiziellen Eröffnung des Ausbildungszentrums. Der Kanton ist gemäss Bildungsgesetz verpflichtet, 40 Prozent der bildungsrelevanten Kosten zu übernehmen.

Im Ausbildungszentrum Gastro Baselland finden überbetriebliche Kurse und Qualifikationsverfahren der Berufe Koch, Küchenangestellte, Restaurationsfachleute, Restaurationsangestellte und Hotellerieangestellte statt. Zudem bietet der Verband Vorbereitungskurse an, die es ermöglichen, den Fähigkeitsausweis eines gastwirtschaftlichen Betriebs zu erlangen.