Abstimmung
Deutliches Ja in Zeglingen zur Ehe für alle

Einmal Ja, einmal Nein: So hat Zeglingen bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Zeglingen: 74.5 Prozent Ja zur Ehe für alle

Die Ergebnisse in Zeglingen: 74.5 Prozent Ja zur Ehe für alle

(chm)

Zeglingen hat die Vorlage Ehe für alle mit dem dritthöchsten Ja-Anteil im Kanton Basel-Landschaft gutgeheissen, und zwar mit 74.5 Prozent. 149 Stimmende legten ein Ja ein, 51 ein Nein. Im Kanton Basel-Landschaft lautete das Resultat zu Ehe für alle 67.2 Prozent Ja. Die Schweiz stimmte 64.1 Prozent Ja.

Auch zur eingetragenen Partnerschaft für homosexuelle Paare hatte Zeglingen 2005 bereits Ja gesagt. Damals lautete das Resultat zum Partnerschaftsgesetz 63.3 Prozent Ja. 

Das Diskriminierungsverbot aufgrund der sexuellen Orientierung im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde befürwortet (60.4 Prozent).

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 67 Prozent Ja zu Ehe für alle, in den ländlichen gab es 57 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 61 Prozent Ja. Zeglingen zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land und stimmte somit gleich wie die Mehrheit auf dem Land.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 65 Prozent Ja zu Ehe für alle, in der Romandie hiess es 62 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 53 Prozent Ja. Die Gemeinde Zeglingen stimmte somit deutlich stärker zu als ihre Sprachregion.

99-Prozent-Initiative scheitert deutlich

In der Gemeinde Zeglingen hat es ein deutliches Nein gegeben zur 99-Prozent-Initiative. 68 Prozent lehnten die Vorlage ab. 134 Personen lehnten die Vorlage ab, 63 stimmten Ja. Mit einem ähnlichen Nein-Stimmenanteil von 67.3 Prozent lehnte auch der Kanton Basel-Landschaft die Vorlage ab. In der Schweiz lautete das Ergebnis 64.9 Prozent Nein.

Die Gemeinde hatte sich auch in der jüngeren Vergangenheit schon ablehnend gezeigt zu höheren Steuern für gut verdienende und vermögende Personen. Zum Beispiel: Zu einer Erbschaftssteuer sagte die Gemeinde im Jahr 2015 Nein (62.9 Prozent), im Jahr davor gab es in der Gemeinde ein Nein (60.3 Prozent) zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung für Ausländer. Eine Kapitalgewinnsteuer lehnten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger 2001 mit 64.5 Prozent Nein ab.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 62 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in den ländlichen gab es 70 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 69 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Zeglingen haben die 99-Prozent-Initiative abgelehnt. Rund 97 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie bei der 99-Prozent-Initiative gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche fünf Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 66 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 66 Prozent Nein. Die Ablehnung in Gemeinde Zeglingen fiel somit ähnlich aus wie in der Deutschschweiz.

Mit 51.9 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Zeglingen tiefer als im Kanton Basel-Landschaft (52.6 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 52.4 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

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