Abstimmung
In Burg im Leimental scheitert das CO2-Gesetz deutlich

Viermal Nein, einmal Ja: So hat Burg im Leimental bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Burg im Leimental: 68 Prozent Nein zum CO2-Gesetz

Die Ergebnisse in Burg im Leimental: 68 Prozent Nein zum CO2-Gesetz

(chm)

Burg im Leimental hat das CO2-Gesetz deutlich abgelehnt. 68 Prozent stimmten Nein. Ein Nein schrieben 102 auf den Stimmzetteln, ein Ja legten 48 ein. Auch der Kanton Basel-Landschaft sagte Nein, allerdings deutlich weniger wuchtig, nämlich mit 53 Prozent Nein. Die Schweiz stimmte 51.6 Prozent Nein.

Das Resultat zum CO2-Gesetz war durch einen Stadt-Land-Graben geprägt, und zwar einen recht ausgeprägten von rund 18 Prozentpunkten. Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Ja zum CO2-Gesetz, in den ländlichen gab es 64 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 57 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Burg im Leimental haben das CO2-Gesetz abgelehnt. Rund 93 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 52 Prozent Nein zum CO2-Gesetz, in der Romandie hiess es 50 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 56 Prozent Nein. Die Gemeinde Burg im Leimental lehnte somit deutlich stärker ab als ihre Sprachregion.

Eine einzige Stimme gab in Burg im Leimental bei der Trinkwasserinitiative den Ausschlag

Zwar hat Burg im Leimental Nein gesagt zur Trinkwasserinitiative. Der Ja-Anteil von 49.7 Prozent war aber noch einer der grössten im Kanton Basel-Landschaft, nämlich der fünftgrösste. Nein-Stimmen gingen 74 ein, Ja-Stimmen gab es 73. Im Kanton Basel-Landschaft ging die Abstimmung zur Trinkwasserinitiative mit 58.5 Prozent Nein aus. Die Schweiz stimmte 60.7 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Nein zur Trinkwasserinitiative, in den ländlichen gab es 72 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 66 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Burg im Leimental haben die Trinkwasserinitiative abgelehnt. Rund 98 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie bei der Trinkwasserinitiative gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche sieben Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 59 Prozent Nein zur Trinkwasserinitiative, in der Romandie hiess es 66 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 62 Prozent Nein.

Nur zwei Stimmen geben den Ausschlag bei der Pestizidinitiative

Burg im Leimental hat die Pestizidinitiative mit dem zweithöchsten Ja-Anteil im Kanton Basel-Landschaft gutgeheissen, und zwar mit 50.7 Prozent. 72 Personen stimmten Ja, 70 stimmten Nein. Im Kanton Basel-Landschaft ging die Abstimmung zur Pestizidinitiative mit 59.5 Prozent Nein aus. Zur Erinnerung: In der Schweiz lautete das Resultat 60.6 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Nein zur Pestizidinitiative, in den ländlichen gab es 72 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 66 Prozent Nein. Als eine von wenigen ländlichen Gemeinden hat Burg im Leimental die Pestizidinitiative gutgeheissen. Rund 98 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

Als eine der wenigen Gemeinden in der Deutschschweiz hat Burg im Leimental die Pestizidinitiative befürwortet. Die Mehrheit der Gemeinden in der Sprachregion (rund 97 Prozent) lehnten die Vorlage ab.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 60 Prozent Nein zur Pestizidinitiative, in der Romandie hiess es 64 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 60 Prozent Nein.

Covid19-Gesetz scheitert deutlich

Burg im Leimental hat das Covid19-Gesetz mit dem höchsten Nein-Anteil im Kanton Basel-Landschaft abgelehnt, und zwar mit 71.4 Prozent. 105 Stimmende legten ein Nein ein, 42 ein Ja. 58.7 Prozent Ja lautete das Ergebnis zum Covid19-Gesetz im Kanton Basel-Landschaft. Auf nationaler Ebene hiess das Resultat 60.2 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 65 Prozent Ja zum Covid19-Gesetz, in den ländlichen gab es 50.4 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 57 Prozent Ja. Mit dem Nein zum Covid19-Gesetz steht Burg im Leimental im Gegensatz zur Mehrheit der ländlichen Gemeinden. Rund 58 Prozent dieser Gemeinden befürworteten die Vorlage.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim Covid19-Gesetz gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche sieben Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 58 Prozent Ja zum Covid19-Gesetz, in der Romandie hiess es 65 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 69 Prozent Ja. Die Gemeinde Burg im Leimental stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Mehrheit gegen PMT-Gesetz

Mit einem minimen Unterschied von fünf Stimmen hat Burg im Leimental das PMT-Gesetz abgelehnt. 75 Personen sagten Nein, 70 stimmten Ja. Das entspricht 51.7 Prozent Nein. Im Kanton Basel-Landschaft lautete das Resultat zum PMT-Gesetz 55.2 Prozent Ja. Zur Erinnerung: In der Schweiz lautete das Resultat 56.6 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 55 Prozent Ja zum PMT-Gesetz, in den ländlichen gab es 57 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 59 Prozent Ja. Burg im Leimental zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim PMT-Gesetz gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche fünf Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 55 Prozent Ja zum PMT-Gesetz, in der Romandie hiess es 60 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 58 Prozent Ja. Die Gemeinde Burg im Leimental stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Mit 68.1 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Burg im Leimental deutlich höher als im Kanton Basel-Landschaft (59.3 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 59.7 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.