Abstimmung
Pfeffingen sagt Ja zur Ehe für alle

Einmal Ja, einmal Nein: So hat Pfeffingen bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Pfeffingen: 63.6 Prozent Ja zur Ehe für alle

Die Ergebnisse in Pfeffingen: 63.6 Prozent Ja zur Ehe für alle

(chm)

Pfeffingen hat die Vorlage Ehe für alle klar befürwortet. 63.6 Prozent stimmten Ja. Der Kanton Basel-Landschaft befürwortete die Vorlage mit einem höheren Ja-Stimmenanteil, und zwar mit 67.2 Prozent. In der Schweiz lautete das Ergebnis 64.1 Prozent Ja.

Auch zur eingetragenen Partnerschaft für homosexuelle Paare hatte Pfeffingen 2005 bereits Ja gesagt. Damals lautete das Resultat zum Partnerschaftsgesetz 67.9 Prozent Ja. 

Das Diskriminierungsverbot aufgrund der sexuellen Orientierung im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde befürwortet (54.1 Prozent).

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 67 Prozent Ja zu Ehe für alle, in den ländlichen gab es 57 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 61 Prozent Ja. Pfeffingen gehört in die grosse Gruppe der städtisch geprägten Gemeinden, welche die Vorlage Ehe für alle angenommen haben. Rund 98 Prozent dieser Gemeinden befürworteten die Vorlage. Die Bevölkerung in diesen Gemeinden befürwortete die Vorlage mit 57 Prozent.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 65 Prozent Ja zu Ehe für alle, in der Romandie hiess es 62 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 53 Prozent Ja. Die Zustimmung in Gemeinde Pfeffingen fiel somit ähnlich aus wie in der Deutschschweiz.

Wuchtiges Nein zur 99-Prozent-Initiative

Pfeffingen hat die 99-Prozent-Initiative mit dem höchsten Nein-Anteil im Kanton Basel-Landschaft abgelehnt, und zwar mit 80.1 Prozent. Das Resultat zur 99-Prozent-Initiative im Kanton Basel-Landschaft hiess 67.3 Prozent Nein. Zur Erinnerung: In der Schweiz lautete das Resultat 64.9 Prozent Nein.

Die Gemeinde hatte sich auch in der jüngeren Vergangenheit schon ablehnend gezeigt zu höheren Steuern für gut verdienende und vermögende Personen. Zum Beispiel: Zu einer Erbschaftssteuer sagte die Gemeinde im Jahr 2015 Nein (82.7 Prozent), im Jahr davor gab es in der Gemeinde ein Nein (66.9 Prozent) zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung für Ausländer. Eine Kapitalgewinnsteuer lehnten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger 2001 mit 81 Prozent Nein ab.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 62 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in den ländlichen gab es 70 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 69 Prozent Nein. Pfeffingen zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Stadt und stimmte somit gleich wie die Mehrheit in den Städten.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie bei der 99-Prozent-Initiative gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche fünf Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 66 Prozent Nein zur 99-Prozent-Initiative, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 66 Prozent Nein. Die Gemeinde Pfeffingen lehnte somit deutlich stärker ab als ihre Sprachregion.

Die Stimmbeteiligung in Pfeffingen (Gültige Stimmzettel: 1'037) war eine der höchsten im Kanton Basel-Landschaft. Die Beteiligung von 63.3 Prozent bedeutet Rang drei im Kanton. Im Kanton Basel-Landschaft gingen 52.6 Prozent der Stimmberechtigten an die Urne. Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 52.4 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

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