Zahlungsmoral
Grosser Unterschied bei der Zahlungsmoral: Basel-Stadt top, Baselland flop

Die Basel-Städter haben die zweitbeste Zahlungsmoral der Schweiz. Im Durchschnitt werden 75,8 Prozent der Rechnungen pünktlich bezahlt. Das Baselbiet schneidet derweil schlecht ab: Nur Platz 15 mit einer Pünktlichkeitsrate von 52,7 Prozent.

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Gesamtschweizerisch ist die Zahlungsmoral etwas schlechter geworden, wie der Wirtschaftsinformationsdienst Bisnode D&B (früher: Dun & Bradstreet) am Donnerstag mitteilte: Wurden 2011 durchschnittlich 42 Prozent der Rechnungen zu spät beglichen, waren es im vergangenen Jahr 45 Prozent.

Der Verzug dauerte im Schnitt 10,6 Tage. Am längsten warteten die Tessiner mit der Aktivierung des Zahlungsauftrags (14,4 Tage).

Basel-Stadt schneidet im Vergleich sehr gut ab. Im Durchschnitt werden 75,8 Prozent der Rechnungen pünktlich bezahlt. Das macht Platz zwei für die Basler. Nur gerade die Einwohner des Kantons Uri (77,5 Prozent) zahlen noch pünktlicher.

Ganz anders sieht es im Baselbiet aus: Der Landkanton rangiert auf Platz 15 mit einer Pünktlichkeitsrate von 52,7 Prozent.

Urner sind pünktlich

Am pünktlichsten überweist man im Kanton Uri: Nur 22,5 Prozent sind nach Ablauf der Frist säumig, gefolgt von Basel-Stadt (24,2 Prozent), Obwalden (35,8 Prozent) und Zug (36,9 Prozent). Die Verspätungen sind am kürzesten im Kanton Appenzell-Innerrhoden (7,8 Tage).

Die Basel-Städter haben die zweitbeste Zahlungsmoral der Schweiz. Im Durchschnitt werden 75,8 Prozent der Rechnungen pünktlich bezahlt. Das Baselbiet schneidet derweil schlecht ab: Nur Platz 15 mit einer Pünktlichkeitsrate von 52,7 Prozent.

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