Nach diversen strukturellen Veränderungen in den letzten Jahren bleibt es im Stadtkanton im neuen Schuljahr 2018/2019 in den Volksschulen bei kleineren Retuschen. Auch im Gymnasium ist die Harmos-Umstellung von fünf auf vier Jahre nun abgeschlossen.

Insgesamt besuchen in Basel-Stadt 16'324 Kinder in 925 Klassen die Volksschule. Das sind 202 mehr als im letzten August. Mit insgesamt rund 9000 Primarschülern wurde eine Dimension erreicht wie letztmals 1975, wie das Erziehungsdepartement (ED) am Montag mitteilte. Die Mittelschulen registrieren derweil 8780 Schülerinnen und Schüler 189 Köpfe mehr.

Zum Schulstart liegen indes erst provisorische Zahlen vor; das ED will etwa Anfang November verifizierte, gültige Zahlen haben. Im Übrigen konnten alle baselstädtischen Lehrkräftestellen besetzt werden; nur in der Heilpädagogik seien Fachleute derzeit rar.

Detailunterschiede

Die Baselbieter Volksschulen weisen gemäss Unterlagen der Bildungsdirektion derweil für Kindergarten, Primarschule und Sekundarschule insgesamt 29'762 Schulkinder aus, 482 mehr als im Vorjahr. Im Landkanton besuchen zudem 4056 Jugendliche das Gymnasium, 24 mehr als vor Jahresfrist.

Im Detail trifft indes die allgemein steigende Tendenz nicht überall gleich zu. Bei den Baselbieter Kindergärten werden mit 5353 Kindern nur 37 Köpfe mehr gezählt, und in der Sek sinken die Zahlen überall leicht, ausser auf P-Niveau. Am Gymi hat es etwas mehr Leute in FMS- und Sportklassen, aber etwas weniger in Maturitäts- und Pädagogik-Klassen, was in der Summe ein Plus von 24 Köpfen ergibt.

Trotz 522 Kindern mehr in Baselbieter Kindergärten und Primarschulen gibt es übrigens dort nur 14 Klassen mehr. Die Schulklassen sind neu demnach dichter aufgefüllt als im vergangenen Jahr.

Auch im Stadtkanton legen Kindergärten nur um 29 Köpfe auf 3125 Kinder zu. An der Sekundarschule bleibt der Zuwachs ebenfalls im Schwankungsbereich.

An Basler Gymnasien summieren sich die Zuwächse hingegen zu 191 Köpfen auf neu 2339 Gymnasiasten, plus 94 Köpfe mehr an der FMS inklusive Pädagogik, die so auf neu 616 Lernende kommt. An den Berufsfachschulen bedeuten insgesamt 5132 Lernende ein Minus von 69 Köpfen - wobei einzelne Schulen mehr und andere weniger gefragt sind.