Kultur Online
Basler Medienhistoriker über Streaming: «Es ist eine fremdbestimmte Wahrnehmung»

Die Kultur muss wegen Corona umdenken. Vieles findet deshalb online statt. Der Basler Medienhistoriker Markus Krajewski erklärt den Nutzen und die Nachteile von Streams.

Stefan Strittmatter
Merken
Drucken
Teilen

Exklusiv für Abonnenten

Proben zu "Moby Dick" am Theater Basel mit Jörg Pohl.

Proben zu "Moby Dick" am Theater Basel mit Jörg Pohl.

Ingo Hoehn / bz

Die Coronamassnahmen verunmöglichen den Kulturinstitutionen und Künstlerinnen ihre Arbeit in den gewohnten Kanälen. Viele von ihnen weichen deshalb auf Streams aus, um mit ihrem Publikum in Kontakt zu bleiben. Dabei sei dieses Medium alles andere als neu, sagt Markus Krajewski, der seit 2014 eine Professur für Medienwissenschaft mit den Schwerpunkten Medientheorie und Mediengeschichte an der Universität Basel innehat. Der 1972 geborene Medienhistoriker hat acht Monografien verfasst, etwa über die Geschichte des Servers oder verkachelte Fassaden in der westdeutschen Nachkriegsarchitektur.