Gerichtsstreit

Kunstmuseum Basel darf Malevich-Werke behalten

Das Kunstmuseum Basel (Bild Museumsnacht 2012) darf fast alle Werke Malevichs behalten, die sich seit Jahrzehnten in seiner Sammlung befinden.

Das Kunstmuseum Basel (Bild Museumsnacht 2012) darf fast alle Werke Malevichs behalten, die sich seit Jahrzehnten in seiner Sammlung befinden.

Der Streit zwischen dem Kunstmuseum Basel und den Erben des russischen Künstlers Kazimir Malevich ist beigelegt. Bis auf eine Ausnahme darf das Kunstmuseum sämtliche Werke Malevichs behalten, die sich seit Jahrzehnten in seiner Sammlung befinden.

Malevichs Erben hatten ursprünglich Anspruch auf sämtliche Werke ihres berühmten Vorfahren erhoben. Nun geht die Gouache «Landschaft mit roten Häusern» in ihr Eigentum über. Die Gouache «Die Waschfrau» sowie eine Gruppe von rund 60 Zeichnungen verbleiben dagegen in seiner Sammlung, wie das Kunstmuseum mitteilte.

Eigentumsfrage «ein für allemal geregelt»

Diese Lösung ist Gegenstand eine Vergleichs mit Malevichs Erben, den das Kunstmuseum im Communiqué als «historisch» einstuft. Mit dem Vergleich halte das Kunstmuseum die Ethischen Richtlinien des Internationalen Museumsrats ICOM ein. Zugleich werden die Frage des Eigentums an den im Kunstmuseum befindlichen Werken Malevichs «ein für allemal geregelt».

Kazimir Malevich lebte von 1879 bis bis 1935. Er gilt als Hauptvertreter der Russischen Avantgarde, Wegbereiter des Konstruktivismus und Begründer des Suprematismus.

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