Mein Leben im Dreiland
Besuchstipps für Saint-Louis

Derzeit gibt es mehrere Gründe für einen Ausflug in Basels elsässische Nachbarstadt Saint-Louis.

Peter Schenk
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Während der Markt am Samstagvormittag regelmässig über die Grenze lockt, ist in den Räumen der «Fondation Fernet Branca» noch bis zum 3. Oktober eine farbenprächtige Ausstellung von Bildern von nächtlichen Fischmärkten in Korea und Japan zu sehen. In einer zweiten Ausstellung geht es rund um eine Sammlung aus dem Himalaya um schamanische Kunst.

Dieses farbenprächtige Bild zeigt einen Fischmarkt in Asien und ist derzeit in der Ausstellung in der «Fondation Fernet Branca» zu sehenn

Dieses farbenprächtige Bild zeigt einen Fischmarkt in Asien und ist derzeit in der Ausstellung in der «Fondation Fernet Branca» zu sehenn

zvg

Um in die Ausstellungen zu kommen, braucht es allerdings ein elektronisches Covid-Zertifikat auf dem Handy, das am Empfang gescannt wird. Manchmal klappt das nicht. Bei meinem Besuch hatte das Museum auch mit den französischen Zertifikaten Mühe, hat mich dann aber trotzdem reingelassen. Die Dame am Empfang fotografierte stattdessen mein Zertifikat ab. Laut Bundesamt für Gesundheit (BAG) könnten die Probleme davon kommen, dass versehentlich die Light-Funktion bei meinem Schweizer Zertifikat aktiviert war. War sie aber nicht. Zweite Möglichkeit, so das BAG: In Frankreich gebe es zwei verschiedene Prüf-Apps für nationale und internationale Zertifikate und das Museum könnte die falsche Prüf-App eingesetzt haben.

Beim Besuch auf dem Markt lief das zum Glück einfacher. Nachdem ich meine Einkäufe getätigt habe, gehe ich gerne in das Restaurant de la Poste, das am Rand des Marktes liegt, um in Ruhe zu frühstücken und meine Zeitungen zu lesen. Hier reichte der Servicekraft ein kurzer Blick auf mein Zertifikat, das man in Frankreich auch auf den Terrassen der Beizen und Cafés benötigt. Ernst genommen wird die Kontrolle trotzdem. Das deutschsprachige Paar am Tisch neben mir hatte weder Zertifikat noch Impfausweis dabei und musste mit Café au lait und Croissant als Take-away wieder von Dannen ziehen.

Wer auf Französisch lesen kann, für den lohnt sich auch ein Abstecher in die Buchhandlung «Encrage», die ebenfalls am Markt liegt. Hier gibt es die neue Ausgabe der Vierteljahreszeitschrift «Saison d’Alsace», die sich der Geschichte der Strassburger Universität widmet. Auf dem Rückweg zur Grenze Lysbüchel liegt schliesslich noch an der Avenue de Bâle 23 die Weinhandlung «Au monde du vin».

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