Mieterinnen- und Mieterverband
«Weiterer Kahlschlag»: An Heuwaage kommt es zu «Rendite-Sanierungen»

In Liegenschaften an der Heuwaage kommt es zu Kündigungen. Der Mieterinnen- und Mieterverband kritisiert die Regierung, sie würde «die Mieter im Regen stehen lassen».

Elodie Kolb
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Der Mieterinnen- und Mieterverband beklagt weitere Massenkündigungen wegen rendite-orientierten Sanierungen. Dieses Mal: an der Heuwaage.

Der Mieterinnen- und Mieterverband beklagt weitere Massenkündigungen wegen rendite-orientierten Sanierungen. Dieses Mal: an der Heuwaage.

Martin Toengi

Zehn Liegenschaften in zwei Überbauungen am Rümelinbachweg bei der Heuwaage sollen saniert werden. Dabei komme es auf der rechten Seite zu Massenkündigungen, wie der Mieterinnen- und Mieterverband in einer Medienmitteilung kommuniziert. Es handle sich dabei um den «halben Rümelinbachweg». Bei den Grossinvestoren handle es sich einerseits um eine schweizweit operierende Pensionskasse und andererseits um eine in Zürich beheimatete Anlagestiftung, heisst es in der Mitteilung weiter.

Laut Aussagen von Bewohnenden seien die Wohnungen in einem guten Zustand. Zwar seien Unterhaltsarbeiten nötig, aber keine «rendite-orientierte Gesamtsanierung», schreibt der Mieterinnen- und Mieterverband und spricht von «Sinnlossanierungen».

Durch das Regierungsgesetz sei keine der insgesamt 140 Wohnungen geschützt, weswegen der Verband ein Ja zur Initiative für echten Wohnschutz fordert.

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