Mobilität
Busse «on-demand»: Die BVB lancieren ein Pilotprojekt

Neben den Fahrten nach Fahrplan, wollen die Basler Verkehrsbetriebe (BVB) Fahrgemeinschaften testen.

Elodie Kolb
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In einem Pilotprojekt wollen die BVB Fahrgemeinschaften ausprobieren.

In einem Pilotprojekt wollen die BVB Fahrgemeinschaften ausprobieren.

Kenneth Nars / BLZ

Ein Bus bestellen, fast wie bei einem Uber-Taxi. Das soll im Rahmen eines Pilotprojekts der Basler Verkehrsbetriebe (BVB) bald möglich sein: Via App solle man den eigenen Standort und das gewünschte Ziel angeben können. Die Fahrgäste mit ähnlichem Start und Ziel werden dann zu Fahrgemeinschaften gebündelt: «Ridepooling», nennt sich das analog zum «Carpooling», so teilen es die BVB am Dienstag mit.

«Dabei richtet sich der Fahrgast nicht mehr nach einem vorgegebenen Fahrplan, sondern kann das Angebot individuell auf seine Bedürfnisse anpassen», heisst es in einer Medienmitteilung. Das sei laut BVB auch nötig, da sich die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen veränderten. Mit diesem «Ridepooling-Pilotbetrieb» wollen die BVB einerseits Erfahrungen mit dieser Mobilitätsform machen, diese soll aber auch den zunehmend individuelleren Bedürfnissen der Fahrgäste gerecht werden, so die Mitteilung weiter. Der Vorteil sei, dass die Busse bei einem solchen «on-demand»-Verkehr nur dann fahren, wenn sie auch tatsächlich benötigt werden.

Ridepooling sei in einigen deutschen Städten bereits etabliert, zitiert die Mitteilung Direktor Bruno Stehrenberger. «Der Pilotbetrieb wird uns zeigen, ob Ridepooling auch in Basel Anklang findet», so der Direktor.

Getestet werde der Ridepooling-Betrieb auf dem Kantonsgebiet Basel-Stadt zusätzlich zum Nachtbetrieb am Wochenende.