Motion
Ja zu Hallenbad und Sporthalle: Regierung unterstützt die Forderungen

Im Kanton Basel-Stadt gibt es einen Mangel an Hallenbädern und Publikumssporthallen. Nun spricht sich die Basler Regierung für die Planung neuer Örtlichkeiten aus.

Silvana Schreier
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Das Rialto in Basel ist das einzige Hallenbad, das dauerhaft für die Öffentlichkeit offen steht.

Das Rialto in Basel ist das einzige Hallenbad, das dauerhaft für die Öffentlichkeit offen steht.

Archiv: Juri Junkov

Vergangenes Jahr reichte LDP-Grossrat Alex Ebi seine Motion ein: Sie fordert von der Basler Regierung eine rasche Planung eines neuen Hallenbads sowie einer neuen Publikumssporthalle. 48 Grossrätinnen und Grossräte aus allen Lagern hatten den Vorstoss unterzeichnet.

Nun hat der Regierungsrat Stellung zur Forderung genommen. Er beantragt dem Grossen Rat, ihm die Motion zur Erfüllung innert zwei Jahren zu überweisen. Weiter schreibt die Regierung in der Mitteilung:

«Basel-Stadt weist seit einiger Zeit einen Bedarf an zusätzlicher Hallenbad- und Publikumssportinfrastruktur aus.»

Der Regierungsrat habe deshalb im März 2018 eine Machbarkeitsstudie sowie die Standortssuche für ein neues Hallenbad eingeleitet.

Braucht es die Initiative noch?

Damit könnte die Regierung einer Initiative zuvor kommen: Der Verein «50M-Hallenbad für Basel» hat bereits mehrfach politische Vorstösse lanciert, um mehr Schwimmhallen und vor allem um ein Olympiabecken mit 50 Meter Länge in Basel zu erhalten.

Zuletzt lancierte der Verein eine Initiative. Darin wird eine Halle mit einem 50 mal 25 Meter grossen Schwimmbecken gefordert, die ganzjährig offen ist. Das Initiativkomitee hat 18 Monate Zeit, um die nötigen 3000 Unterschriften zu sammeln.