Nach Kritik
«Unternehmen Mitte» beendet externe Untersuchung von Vorwürfen

Die «Mitte» in Basel stand wegen sexuellen Übergriffen, Lohnungleichheiten und falscher Bio-Deklarationen in der Kritik. Im Anschluss veranlasste die Geschäftsleitung ein externes Audit.

Silvana Schreier
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Eine Gewerkschaft und mehrere ehemalige Mitarbeitenden kritisierten die Führungskultur im «Unternehmen Mitte».

Eine Gewerkschaft und mehrere ehemalige Mitarbeitenden kritisierten die Führungskultur im «Unternehmen Mitte».

Nicole Nars-Zimmer

Das «Unternehmen Mitte» teilt auf seiner Facebook-Seite mit, dass die externe Untersuchung des Betriebs abgeschlossen ist. Eine ehemalige Mitarbeiterin warf einem Angestellten des Restaurationsbetrieb vor, sexuell übergriffig gewesen zu sein. Weiter wurde die Führungskultur der Geschäftsleitung kritisiert.

In der Mitteilung werden Fehler eingeräumt: So seien bei der Bio-Kennzeichnung Fehler unterlaufen. Diese seien behoben und eine Zertifizierung aufgegleist worden. «Nicht überall, wo Bio draufstand, war auch Bio drin», schreibt die «Mitte».

Diskussionsbedarf sei vorhanden

Die Vorwürfe gegen die Geschäftsleitung hingegen hätten in der Untersuchung nicht erhärtet werden können, heisst es weiter. So finde etwa keine Bereicherung der Führungspersonen statt. Auch die Lohnschere zwischen Mitarbeitenden und Führungspersonen sei nicht aussergewöhnlich.

Aufgezeigt worden seien in der Untersuchung aber Diskussionsbedarf und Handlungsfelder. Es sollen etwa Anpassungen bei den Einstiegslöhnen und beim Teambuilding folgen.