Nationale Abstimmung
CO2-Gesetz: Greenpeace-Aktivisten projizieren Parolen auf Öllager in Muttenz

Diverse Umweltorganisationen setzen sich dafür ein, dass das neue CO2-Gesetz am 13. Juni 2021 angenommen wird. Greenpeace machte in der Nacht vom 26. auf den 27. Mai mit einer speziellen Aktion auf die Anliegen aufmerksam.

Aimee Baumgartner
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Greenpeace setzt sich mit der Aktion in Muttenz für die Annahme des neuen CO2-Gesetzes ein.

Greenpeace setzt sich mit der Aktion in Muttenz für die Annahme des neuen CO2-Gesetzes ein.

Bild: zvg

«8 Milliarden, die wir in unsere Zukunft investieren könnten», war in der Nacht auf den heutigen Donnerstag auf einem AVIA-Öllager in Muttenz zu lesen. Hinter der Aktion steckt die Non-Profit-Organisation Greenpeace, die sich für den Umwelt-, Natur- und Klimaschutz einsetzt. Dafür greift Greenpeace nicht selten zu provokativen Mitteln.

Eine Ablehnung des neuen CO2-Gesetzes würde nach Angaben von Greenpeace nur der heimischen und ausländischen Ölindustrie nützen. So werden jährlich 8 Milliarden Franken für Öl- und Gasimporte ins Ausland geschickt werden. Greenpeace schreibt in der Mitteilung:

«Das neue CO2-Gesetz führt dazu, dass dieses Geld vermehrt in der Schweiz statt im Ausland investiert würde, was wertvolle Arbeitsplätze und Wertschöpfung schafft.»

Bereits im vergangenen November schrieben Greenpeace-Aktiven in Basel Schlagzeilen. Im Rahmen der Abstimmung zum Hafenbecken 3 wollten sie den Rhein für Propaganda kapern. Damals flogen sie aber auf. Für besonders viel Aufregung sorgte wiederum eine Aktion im Oktober 2013. Unmittelbar nach dem Anpfiff der Champions-League-Partie FC Basel gegen Schalke haben sich vier Greenpeace Aktivisten vom Stadiondach des Joggeli abgeseilt. Dies verursachte einen mehrminütigen Spielunterbruch.