Neue Zwischennutzung
Das Hotel Basilisk wird futuristisch

Mit digitalem Self-Check-in statt Rezeption: «Becozy» tritt die Zwischennutzung des ehemaligen Hotel Basilisk auf dem Kasernenareal an.

Julian Förnbacher
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Das Hotel Basilisk auf dem Kasernenareal.

Das Hotel Basilisk auf dem Kasernenareal.

Julian Förnbacher

Bereits im Juni berichtete die bz über das Aus des Hotel Basilisk und des im selben Gebäude beheimateten Restaurant Trio sowie über die anstehende Zwischennutzung des Hauses.

Nachdem für das Restaurant eine Lösung gefunden wurde, ist nun auch klar, was mit den Hotel-Räumlichkeiten geschieht: «Becozy», das im ehemaligen «Swissôtel» in Oerlikon einen Co-Living-Space und ein Self-Check-in-Hotel betreibt, wird auch dem Kleinbasler Traditionshaus einen futuristischen Anstrich verpassen.

Grosser Umbau trotz kurzer Zeit

Nur bis Ende 2023 läuft der Vertrag, trotzdem soll kaum ein Stein auf dem anderen bleiben, wie Alexandros Tyropolis, CEO der Novac Solutions GmbH, die hinter «Becozy» steht, erklärt: «Es ist eine kurze Zeit, trotzdem bietet das Hotel mit seiner Lage eine Chance, in die es sich zu investieren lohnt.» So werden die in die Jahre gekommenen Zimmer rundumerneuert. Nur die Bäder bleiben erhalten. «Diese haben Retro-Charme und bilden einen tollen Kontrast zum modernen Raumdesign», sagt Tyropolis.

Modernität steht im «Becozy»-Konzept ohnehin über allem – so wird es fortan etwa keine Rezeption mehr geben, der Check-in wird digital. Auch verabschiedet man sich von klassischen Hotelservices wie Frühstücksbuffet oder täglicher Zimmerreinigung. Diese werden individuell buchbar. Tyropolis erklärt: «Durch Digitalisierung am richtigen Ort wollen wir die Preise so erschwinglich wie möglich halten.» Die Zimmer im «Becozy» sollen pro Nacht zwischen achtzig und 145 Franken kosten, eröffnet wird spätestens im November.

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