FC Basel
Polizei und Verein ziehen Bilanz: Hooligan-Flaute wegen Corona

Aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen konnten die Basler Polizei und der FCB ein ruhiges Fussballjahr verbuchen.

Jonas Hoskyn
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Wenig los: Wegen Corona hatte die Polizei ein ruhiges Fussballjahr

Wenig los: Wegen Corona hatte die Polizei ein ruhiges Fussballjahr

Urs Bucher

Die Corona-Pandemie und die damit verbundene Einschränkung der Zuschauerzahlen hat der Kantonspolizei ein ruhiges Fussballjahr beschert. Wie die Polizei gestern mitteilte wurden 2020 gerade mal zwei Rayon- und drei Stadionverbote angeordnet. Alle wegen Ereignissen aus dem Vorjahr. Zum Vergleich: 2019 waren insgesamt zehn Rayon- und sieben Stadionverbote ausgesprochen worden). 2018 waren es jeweils über 20 gewesen.

Ein Rayonverbot hat zur Folge, dass man sich während und nach einem Fussballspiel nicht rund um das Stadion aufhalten darf. Teilweise wird dieses auch mit einem Stadionverbot kombiniert. Die Auswirkungen der Massnahmen auf den Spielbetrieb und auf das Zuschaueraufkommen haben ausserdem dazu geführt, dass die Kantonspolizei ihre Dispositive stark herunterfahren konnte. Die durchschnittlichen Gesamtkosten der Kantonspolizei pro Heimspiel des FC Basel betrugen im Kalenderjahr 2020 rund 35'000 Franken (2019: 150'000).