Genauere Untersuchungen der Polizei Basel-Landschaft haben schreckliches aufgedeckt: Die gestern in Pratteln getötete Katze wurde offenbar schon Monate vorher von einem Gewehr getroffen. Die im Körper der Katze gefundene Kugel war bereits eingewachsen und mindestens mehrere Monate alt, wie die Polizei heute bekanntgibt.

Angeschossen, überfahren, eingewachsenes Halsband

Eine am Hals gefundene Wunde stamme vermutlich von einem eingewachsenen Halsband oder einer Infektion. Gestorben ist es allerdings nicht an dieser Wunde oder dem Projektil, dass sie getroffen hat. Die Untersuchung zeigt, dass die Knochenbrüche der kleinen Katze vermutlich von einem Autounfall stammen: Sie wurde also auch noch überfahren!

Das Tier überlebte zwar auch diesen schweren Schlag. Doch beendeten schliesslich Ärzte sein Leben. Weil ein Hinterbein gelähmt war, entschieden sie sich, die Katze einzuschläfern. Die Lähmung trat vermutlich auf, weil der betreffenden Nerv beim Autounfall zerrissen wurde.

Das Schicksal der Unglückskatze bewegt die Gemüter in der ganzen Gemeinde. Seit gestern eine Privatperson eine Belohnung auf Hinweise ausgesetzt hat, die zu der Person, die auf die Katze geschossen hat, führen, haben mehrere weitere Personen die Belohnung erhöht. Für weitere Auskünfte ist die Polizei Basel-Landschaft zur Zeit nicht erreichbar. (mik)