«Rosental-Mitte»
Bis 2022 steht die Grundlage des ersten Rosental-Neubau

Das Areal «Rosental Mitte» befindet sich im Wandel. Jetzt ist das erste Bauprojekt bekannt.

Ali Ahmeti
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Modellfoto des Laborneubaus entlang der Maulbeerstrasse.

Modellfoto des Laborneubaus entlang der Maulbeerstrasse.

zVg

Im Rahmen des kantonalen Projekts «Rosental Mitte» wird der erste Neubau für Forschung und Bildung gebaut, teilt das Bau- und Verkehrsdepartement am Mittwoch mit. Dafür wurde ein Projektwettbewerb abgehalten, bei dem sich Architekturbüros anmelden konnten.

Das Architekturbüro Karamuk Kuo und HSSP aus Zürich konnte sich aus den 48 Bewerbern durchsetzen und sicherte sich das Projekt. Der Kanton finanziert das Laborgebäude selbst. Es ist vorgesehen, dass die Chemieabteilung der Universität Basel als Erstmieterin einen grossen Teil der Laborflächen für zehn Jahren beziehen wird.

Visualisierung des Laborneubaus des Zürcher Architekturbüros Karamuk Kuo und HSSP.

Visualisierung des Laborneubaus des Zürcher Architekturbüros Karamuk Kuo und HSSP.

zVg

Die übrigen Flächen sind für andere Firmen gedacht und somit soll der neue Laborbau zum ersten Verbindungsglied zwischen den Firmen, den Anwohnern und den diversen Teilen des Quartiers werden, schreibt der Kanton.

Neudefinition des Areals unter neuem Namen

«Rosental Mitte» zwischen Badischem Bahnhof und Messeplatz wurde vom Kanton in den Jahren 2016 und 2019 aufgekauft und befindet sich seither in einer Transformation. Das Areal gilt als die «Wiege der Basler Chemie», denn seit 160 Jahren wird hier geforscht und produziert. Der Hauptgeschäftssitz der Firma Syngenta soll langfristig ein Teil des Gebiets sein.

Das Quartier äusserte mehrfach den Wunsch, das Rosental-Areal zu öffnen. Mit dem Neubau wird ein grosser Teil des bisher für die Öffentlichkeit geschlossenen Areals erstmals zugänglich gemacht.

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