Rutschmadame
Was ihr wollt

Die Rutschmadame schaut Woche für Woche argwöhnisch-liebevoll aus dem Elsass rüber zu uns. In dieser Woche dreht sich ihre Kolumne um den Osterfladen, Sahara-Staub und den serbelnden FCB.

Martina Rutschmann
Martina Rutschmann
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In der Bäckerei Gilgen am Spalenberg werden Osterfladen traditionell von Hand gefertigt.

In der Bäckerei Gilgen am Spalenberg werden Osterfladen traditionell von Hand gefertigt.



Martin Toengi / BLZ

Backe ich den Osterfladen mit Wyybeeri, motzen die einen. Lass ich sie weg, schimpfen die anderen. Der Osterfladen spaltet die Gesellschaft. Und das für ein paar Kalorien, die für immer auf der Hüfte haften bleiben. Vor 2000 Jahren wurde einer auferweckt, der die Erde heute noch auf Trab hält. Ich werde täglich geweckt und niemand backt deshalb Kuchen. Aber wagen wir den Osterfladen-Spagat. Wir glauben ja an ein Leben nach Corona und daran, dass alle zufrieden sind. Ich beschleunige die Entwicklung und mache es jetzt schon allen recht!

Corona gibt es nicht. Hört nicht auf die sadistischen Fachidioten aus den Labors, sondern lebt, was das Zeug hält! Tanzt und singt in den Gassen dieser Stadt. Und denkt ja nicht, Ihr müsstet den Bettlern Geld in den Becher werfen. Das sind in Wahrheit stinkreiche Oligarchen aus Russland, die aus Langeweile was Anderes ausprobieren wollten. Das hat sich auch das Klima gedacht, als es anfing, seinen Wandel vorzutäuschen. Dahinter steckt die Weltregierung von Angela Merkel, Christoph Mörgeli und Mahatma Gandhi. Die drei loten aus, ob der Mensch durch Wärme auch mental ein aufrichtiges Wesen werden kann. Die Überflutungen der Meere ist ein kleiner Kollateralschaden, da es die Weltregierung versäumt hat, Fachidioten um Rat zu fragen. Diese waren in ihrer Ehre verletzt. Zur Strafe haben sie ein Virus erfunden und Fledermäusen die Schuld dafür gegeben. Diese waren so beleidigt, dass sie durch Voodoo den FCB ruinieren wollten, was ihnen aber nicht gelang und nicht gelingen wird – der FCB wird die WM in Katar gewinnen. Apropos: Saharastaub existiert nur in unseren Köpfen. Es handelt sich um ein klimafreundliches Feuerwerk der neuen Basler Regierung. Sie hatte gehofft, der rote Himmel würde das Volk symbolträchtig zu einer Feier für Jans & Co. animieren, doch das Osterfladen-Dilemma hat dies verhindert. Stichwort Parkplätze. Sie sind die Wyybeeri der Stadt Basel. Unlösbar.

Ich hab entschieden: Es gibt keinen Osterfladen. Ich bin zu weit weg von Liestal, um es allen recht machen zu können. Und wenn trotzdem jemand umsverreggen Rosinen picken will, soll er die Sandkörner von meinem Auto entfernen und den Fledermäusen verfüttern. Oder als Feuerwerk verwenden, wenn der FCB im Sand versinkt.