Die SBB prüft, was passiert, wenn das Basler Stimmvolk, die «CentralParkBasel»-Initiative annimmt.

Initiant und Landschaftsarchitekt, Donald Jacobs, plant eine Überbauung über dem Gleisfeld des Basler Bahnhofs. Es soll eine Grünanlage entstehen im Stile der Highline in New York oder - wie es der Name schon sagt - eine Art Central Park auf Stelzen.

SBB stellt sich quer

Die SBB wehrt sich gegen das Projekt. Das Land rund um und über dem Bahnhof gehört der Bahngesellschaft. Für die Überbauung müssten Beton-Stützen errichtet werden. Die SBB befürchtet, dass dadurch ein zukünftiger Ausbau des Bahnhofs verunmöglicht werde, sagt SBB-Mediensprecher, Daniele Palecchi, gegenüber Radio DRS.

Intern werde nun mit Fachleuten geklärt, was passiere, wenn die Initiative vom Volk angenommen werde. «Es wird geprüft, ob der Kanton die SBB zwingen kann, auf ihrem Gelände etwas zu bauen, dass sie nicht wollen.»

Grosser Spielraum

Jacob sieht keinen Grund zur Besorgnis: «Die Initiative wurde unformuliert eingegeben, so dass genügend Spielraum für den Grossen Rat besteht», sagt er gegenüber DRS. Bei einem Volks-Ja müssten die Beteiligten zusammensitzen und die Umsetzung des Projekts besprechen.

Die Rechtsabteilung der SBB würde sich erst bei einem positiven Volksentscheid einschalten. (zam)

So soll der CentralParkBasel einmal aussehen

So soll der «CentralParkBasel» einmal aussehen