Budgetdebatte
Soup&Chill hat 70‘000 Franken Schulden

Diese Woche gab das Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt (WSU) bekannt, dass es den Leistungsauftrag mit der Wärmestube Soup&Chill verlängern will. Unter einer Bedingung: Der Verein muss seine Schulden «beseitigen».

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Das Soup&Chill in Basel.

Das Soup&Chill in Basel.

Nicole Nars-Zimmer

Die Wärmestube Soup&Chill steht in der Kreide. Wie die „Schweiz am Sonntag“ berichtet, weist der Verein ein Defizit von 70‘000 Franken auf.

Der Betrag wird einer Securityfirma geschuldet, die das Areal und den Betrieb beaufsichtigt. Pro Saison, die von November bis Ende März dauert, belaufen sich die Sicherheitskosten auf 40'000 Franken.

Die Schulden muss der Verein tilgen, wenn er will, dass das Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt (WSU) bei der Regierung eine Verlängerung des Leistungsvertrages beantragt.

Die Zeit dazu drängt. Spätestens im Sommer muss der Verein schuldenfrei sein oder «einen überzeugenden Sanierungsplan» vorlegen können, sagt Nicole Wagner, Leiterin der Sozialhilfe. Nur dann reicht es für die Budgetdebatte des Grossen Rates.