Studieren von Zuhause aus

Uni Basel und FHNW setzen auf Fernunterricht – mit Ausnahmen

Das Verbot von Präsenzunterricht gilt ab Montag.

Das Verbot von Präsenzunterricht gilt ab Montag.

Ab kommendem Montag können die Schweizer Studentinnen und Studenten nur noch an virtuellen Vorlesungen teilnehmen. Ab dann gilt laut Bundesrat ein Verbot von Präsenzunterricht an Hochschulen.

Die Universität Basel und die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) machen den Campus aber nicht komplett dicht. So bleiben die Bibliotheken der beiden Hochschulen weiterhin geöffnet, ein Schutzkonzept wurde ausgearbeitet.

An der Uni Basel gibt es zudem bestimmte Ausnahmen der Fernunterrichtsregelung. Nämlich dort, wo die Anwesenheit zwingend erforderlich ist: bei Praktika oder Abschlussarbeiten im Labor. Damit möchte die Universität Basel verhindern, dass es wegen Corona zu Verzögerungen im Studium kommt. «Die Studierfähigkeit bleibt mit den aktuell geltenden Massnahmen absolut erhalten», sagt Matthias Geering, Pressesprecher der Universität.

Zugang zu Laboren soll möglich bleiben

Auch die Fachhochschule Nordwestschweiz möchte den Zugang zu Laboren so weit wie betrieblich notwendig und möglich aufrechterhalten. Beide Hochschulen fühlen sich gewappnet für den neuen Studienalltag. «Wir konnten inzwischen Erfahrungen sammeln im Umgang mit dem Fernunterricht und sind weiter als im Frühling», sagt Geering.

Die Prüfungen an der Universität Basel sollen Ende Herbstsemester wie gewohnt verlaufen. Trotz des erschwerten Studienalltags sind keine mildernden Umstände in der Bewertung vorgesehen. Anders an der FHNW. Dort können Dozierende Abgabefristen verlängern und Prüfungen verschieben. Nicht bestandene Module oder Leistungsnachweise können zudem einmal zusätzlich wiederholt werden.

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