«Unverzichtbar»
Basler Regierung zahlt 5,4 Millionen Franken an Sanierung der Elisabethenkirche

Der Kanton Basel-Stadt beteiligt sich an den Kosten für die umfassende Sanierung der Elisabethenkirche. Insgesamt werden die Arbeiten 13,2 Millionen Franken kosten.

Silvana Schreier
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Die Elisabethenkirche ist heute baulich in einem schlechten Zustand, schreibt die Basler Regierung.

Die Elisabethenkirche ist heute baulich in einem schlechten Zustand, schreibt die Basler Regierung.

Nicole Nars-Zimmer

Die Kirchenglocken mussten abgestellt werden, Stützbalken halten das Dach am Platz und Netze bewahren Besuchende vor herunterfallenden Sandsteinbrocken. Dass die Elisabethenkirche in Basel saniert werden muss, ist seit Längerem klar.

Nun gibt der Kanton Basel-Stadt bekannt, dass man die Sanierung finanziell unterstützen werde. 5,4 Millionen Franken bewilligt die Regierung. Das entspricht 40 Prozent der Gesamtkosten von 13,2 Millionen Franken. Neben Basel-Stadt hilft auch der Bund, die Christoph-Merian-Stiftung und die Eigentümerin, die evangelisch-reformierte Kirche Basel-Stadt.

2030 soll Kirche fertig saniert sein

Die Regierung schreibt in der Mitteilung, die Elisabethenkirche sei «ein unverzichtbarer Teil des Basler Stadtbildes». Weiter begründet sie die Kostenbeteiligung des Kantons damit: «Der Kirchenbau ist eingetragen im Schweizerischen Inventar der Kulturgüter von nationaler Bedeutung und in der Denkmalliste des Kantons Basel-Stadt.»

Die Sanierungsarbeiten sollen von 2022 bis 2030 dauern. Dabei müssten Turmhelm, Oktogon und Aussenhülle der Elisabethenkirche erneuert werden.