Um die virtuelle Kunst im öffentlichen Raum wahrnehmen zu können, braucht man digitale Gerätschaften wie Smartphones oder Tablet-Computer. Das Festival will laut Website aufzeigen, wie Augmented-Reality-Technologien "zum Schlüsselfaktor für neue Präsentationsformen der Kunst im öffentlichen Raum wurden".

Präsentiert werden Werke von Kunstschaffenden aus der Schweiz und dem Ausland, die laut Website den Einfluss der Digitalisierung auf den öffentlichen Raum erforschen. Auch von einer "neuen Herangehensweise an Tourismus" dank der modernen Mobiltelefon-Kultur ist die Rede. Den Katalog alias Guidebook gibt es als App.

Skywrit Halo, Basel

Die Werke greifen auch auf Urbanes Gaming und Digital Heritage zurück, wie es weiter heisst. Das "Virtuale"-Projekt nutzt die offiziellen fünf Stadtspaziergänge als rote Fäden und e-Projektionsflächen. Manche Werke sind interaktiv, andere skulpturartig. Einzelne sind erstmals zu sehen, andere sind Auftragsarbeiten.

Beispielsweise verwandelt ein Werk die Mittlere Brücke in einen optischen Tunnel mit rotierenden Grafiken. Ein anderes belebt die Tradition des Totentanzes neu und lädt dabei zum Komponieren ein. Die unfassbare Ausstellung ist bis Ende September in Basel zu sehen - voller Akku und ausreichend Netzstärke vorausgesetzt.