Zolli Basel
Nachwuchs bei den Kleinen Kudus im Antilopenhaus: Safiya kam am 12. September zur Welt

Mitte September kam im Antilopenhaus im Zolli Basel die kleine Safiya zur Welt. Das Jungtier wiegt knapp über fünf Kilogramm.

Lea Meister
Drucken
Teilen
Das Jungtier braucht noch den Schutz der Mutter.

Das Jungtier braucht noch den Schutz der Mutter.

Zoo Basel

Umgeben ist das Jungtier von einer kleinen Herde von drei weiteren Kleinen Kudus: Ihrer Schwester Rashida, die im Vorjahr zur Welt gekommen ist, der neun Jahre alten Mutter Jina und dem Vater Leopold (8), wie der Zoo Basel in einer Medienmitteilung vom Mittwoch mitteilt. Anfangs werden die Zolli-Gäste Safiya hauptsächlich im Stall sehen, da diese sich erst an Besuchende gewöhnen muss. Auch ihre grosse Schwester ist noch in der Angewöhnungsphase.

Die kleine Safiya mit ihrer Mutter.

Die kleine Safiya mit ihrer Mutter.

Zoo Basel

Umso wichtiger ist es deshalb, dass beide Jungtiere genug Ruhe haben. Das frisch eröffnete Antilopenhaus ist derzeit deshalb nur geöffnet, wenn jemand aus dem Tierpflege-Team anwesend ist. Um die Mittagszeit herum ist das Haus jeweils geschlossen.

Zuallererst wird geputzt

Direkt nach der Geburt wird das Junge sauber geleckt und danach alle paar Stunden zum Säugen und zur erneuten Körperpflege geweckt. Der Herde schliesst sich das Kleine erst nach etwa vier Wochen an - auch in der Natur. Deshalb liegt Safiya noch im Stall und wartet auf ihre Mutter und die Milchmahlzeiten.

Wenn das Kleine gerade nicht schläft, wird es von der Mutter verpflegt.

Wenn das Kleine gerade nicht schläft, wird es von der Mutter verpflegt.

Zoo Basel
Die auffälligen Ohren sind typisch für Kleine Kudus.

Die auffälligen Ohren sind typisch für Kleine Kudus.

Zoo Basel

In der Wildbahn gibt es immer weniger Kleine Kudus, da diese bedroht sind durch Wilderei, Lebensraumverlust und Jagd. Deshalb ist die Zucht der Tiere immer wichtiger. Der Zoo Basel selber züchtet bereits seit 1956 Kleine Kudus. Die Tiere leben eigentlich in Teilen der afrikanischen Staaten Tansania, Kenia und Somalia in der Savanne, in Akazienwäldern und im Buschland. Gruppen bestehen meistens aus zwei bis vier Müttern und ihren Kleinen. Die Männchen hingegen sind Einzelgänger und treffen sich nur zur Paarungszeit mit den Weibchen.

Aktuelle Nachrichten