Gegen die Initiative wurde argumentiert, sie könnte kontraproduktiv wirken, wenn sie Investoren zum Ausweichen auf weniger belastete Gegenden bewegt und so die Zersiedelung fördert. Auch sei die starre 20-Prozent-Quote nicht liberal.

Durchgesetzt haben sich jedoch die Befürworter, die endlich griffige Instrumente für den Landschaftsschutz und gegen die Zersiedelung wünschen. Die Ja-Parole wurde mit 19 gegen 10 Stimmen bei zwei Enthaltungen gefasst, wie die Partei am Mittwoch mitteilte.. Abgestimmt wird am 11. März.

Die Parteiversammlung vom Dienstagabend beschloss ferner, dass sich die glp an den kantonalen Regierungswahlen vom Oktober 2012 beteiligen soll. Über die Köpfe und Listenverbindungen wird später entschieden.