Das Staufner Dorfjassen erfreut sich stets einer grossen Beliebtheit – auch über die Gemeindegrenzen hinaus. 64 Jasserinnen und Jasser trafen sich am vergangenen Samstag im Zopfhuus zu diesem traditionellen Anlass. Der diesjährige Sieger heisst Markus Zinniker aus Staufen.
Jassen verbindet Jung und Alt und zieht Teilnehmer aus nah und fern an: Über siebzig Jahre lagen zwischen dem Jüngsten und Ältesten und knapp die Hälfte waren Staufner Dorfbewohner. Die Frauenquote betrug 35%. Der von Kultur Staufen jedes Jahr organisierte Anlass ist aus dem Kalender nicht mehr wegzudenken.

Ein würdiger Sieger
Während das Teilnehmerfeld sehr durchmischt war, präsentierte sich die Punktezahl sehr ausgeglichen. Sechsmal gab es ‚ex aequo‘-Klassierungen und die ersten 20 Jasser lagen nur etwas mehr als 300 Punkte auseinander. Wie 2016 – und einige Austragungen des Staufner Dorfjassens zuvor – gewann Markus Zinniker aus Staufen. Auf dem 2. Rang landete Margrit Lindenmann aus Staufen gefolgt von Peter Schneider aus Niederlenz.

Keiner ging leer aus
Jeder Teilnehmende hatte beim rund vierstündigen Turnier 4 Passen à 12 Spiele mit zugelosten Partnern zu bestreiten. Dank grosszügigen Sponsoren konnte Kultur Staufen einen reich gedeckten Gabentisch präsentieren. Jeder Teilnehmende erhielt einen Preis. Dem Sieger winkte ein von der Hypothekarbank Lenzburg gestiftetes Goldvreneli und dem Zweit- und Drittklassierten je einen Gutschein von lokalen Geschäften.

Das Resultat ist nicht immer Hauptsache
Die Fähigkeit mit einem nicht optimalen Kartenblatt ein gutes Ergebnis zu erzielen, Routine und Können, das gute Zusammenspiel mit dem Partner und natürlich auch Glück sind für die Rangierung mitentscheidend. Für die einen ist das Dabeisein jedoch wichtiger als das Resultat. Jassen ist und bleibt ein Spiel in guter Gesellschaft.