Frenkendorf

47 Jahre mit der Familie wohnhaft in Frenkendorf, auch Bürger

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Frenkendorf, richtig, das ist für uns die Heimat.

Frenkendorf, richtig, das ist für uns die Heimat.

47 Jahre mit der Familie wohnhaft in Frenkendorf, auch Bürger

Was ist bei uns heute alles im Briefkasten. Sogar die Post von der Deutschen Post.  Also dachte ich mir, das kann doch nicht sein.  Habe doch nichts mit der Deutschen Post zu tun. Also öffne ich.
Und was lese ich? 
Gross geschrieben dies   
Begrenzungs-Initiative am 27. September   JA zur massvollen Zuwanderung
Dann noch dies  www.begrenzungsinitiative.ch 
Das ist des Guten doch zu viel.  Einverstanden.  Wir haben übrigens, die Frau und ich schon die Briefwahl gemacht. 
Natürlich haben wir   N E I N    gestimmt.
Warum bekomme ich so etwas von der Deutschen Post zugeschickt, das fragte ich mich.  Vielleicht wegen meinen Namen    W u n d r a k .  Die Frau ist eine geborene Gunst.
Nur dies zur Kenntnis.  Geboren wurde ich im Jahre 1941 im Sudetenland. In einem Viehwagen kamen die Mutter, der Grossvater und ich nach Immichenhain (Hessen). Wir waren damals bei den Einheimischen die Rucksack Deutschen. Dann kam der Vater aus der Gefangenschaft nach Hause, er hatte Glück, denn es war die kanadische Gefangenschaft.  Und dann einfach München und Memmingen.  Dort ging ich auch zur Schule, machte in Memmingen dann auch eine Banklehre bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechsel-Bank.  Doch ich hatte auch eine Onkel, Hermann Mühlemann, der mit meiner Tante verheiratet war.  Sie hatten in Tschechien eine Fabrik, doch der Kommunismus sagte "Auf Wiedersehen". Also ging man zurück in die Schweiz.  Und wir die Wundrak Familie waren halt dann auch oft zu Besuch in Bischofszell.  Das war dann auch der Grund, dass ich nach der Banklehre zum Bankverein St.Gallen gehen konnte. Und dann einfach 2 Jahre beim Bankverein französische Schweiz.  Ein Freund von mir, so auch ich, wir sagten uns, wenn wir weiter kommen wollen im Beruf, dann einfach den 2. Bildungsweg. Ich studierte dann Betriebswirtschaft, mein Freund machte das Eidgenössische Buchhalter Diplom.  Nach dem Studium in Deutschland dann die Stelle in der Deutschen Bank in Frankfurt. Doch der Bankverein in Basel wollte mich wieder haben. Also ging ich dann zurück zum Bankverein in Basel. Man war ein Deutscher. Lernte dann meine Frau kennen, eine Baslerin. Wir heirateten am 1. August 1970 in Riehen.  Dan einfach die Karriere von mir, eine Zeit Sekretär vom Schweizerischen Kantonalbanken Verband, dann Vizedirektor bei der Handwerkerbank. Doch die Migros Bank in Zürich suchte einen Zentraldirektor.  Das war dann mein Chef von der Handwerkerbank. Er wollte nur gehen, wenn ich mit ihm komme. Also taten wir es dann. Er der Zentraldirektor, ich der Stellv. Zentraldirektor. Leider starb mein Chef an Krebs mit 50 Jahren.   Was hiess das für mich? Jeden  Tag von Frenkendorf nach Zürich und zurück.  Und da ich ja die Direktion von der Basellandschaftliche Kantonalbank gut kannte, dann einmal per Zufall das Sehen mit dem Direktor Vogt von der BLKB im Zug. Und so sprach man über dieses und jenes. Er sagte mir nur dies, wenn ein Platz frei wird, dann doch bei uns. Und so ist es gewesen, dann bin ich noch 20 Jahre Cash Manager bei der BLKB gewesen. Unser Sohn machte auch seinen Weg, studierte auf der Uni Basel, dann UBS in Basel, dann UBS in Hong  Kong, dann am Schluss wieder zurück in Zürich. Nein, sagen wir es als Schlussbetrachtung, wir sind Schweizer, doch auch Europäer, dann auch Bürger dieser Welt, so auch Bürger von Frenkendorf  wie auch vom Kanton Basel-Landschaft.   Das was mir die SVP jetzt angetan hat, das darf man als verwerflich bezeichnen.  Bitte - bitte man stimme nein zur Begrenzungs-Initiative der SVP.  Meine Worte sollten einfach zeigen, dass man bei der SVP ein Niemand ist. Nur am Schluss noch diese Bemerkung. Die Eltern vom Christoph Blocher kamen von Königreich Württemberg nach Willingen (Kanton Bern). Richtig, ein Ort neben Meiringen und Innertkirchen.  Also doch auch keine waschechte Schweizer.  Das ist nicht anders bei der Familie Trump, den Mr. America First,  die kamen aus einem Winzerort in Rheinland Pfalz nach Amerika. Ich weiss dies nur, weil ein Studienfreund von mir in diesem Ort wohnte. Er lebte übrigens auch eine Zeit in der Schweiz, als Chef von Jungheinrich, im Kanton Aargau. Viele Jahre wohnte die Familie in Aarau, jetzt jedoch wieder in Deutschland.  Nur eben, diese Familie ist DEUTSCH geblieben. Anders bei mir, ja die Frau eine Schweizerin, warum nicht auch ein Schweizer. 
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