Zum nationalen Sammeltag von Unterschriften für die Volksinitiative „Für tiefere Prämien – Kostenbremse im Gesundheitswesen“ war am Samstag der Risotto-Bus in Muri. Die Vorstandsmitglieder der CVP des Bezirks Muri wurden unterstützt durch Nationalrätin Ruth Humbel, Ständeratskandidatin Marianne Binder-Keller sowie weiteren Nationalratskandidatinnen und -Kandidaten. Sie nutzten die Gelegenheit so direkt mit der Bevölkerung in Kontakt zu kommen. Während Alfons Kaufmann mit seinen Helferinnen den feinen Risotto kochte und servierte, konnte den Besuchern den Inhalt der Initiative erläutert werden.

Seit 1996 sind die Krankenkassenprämien um das 2.5-fache gestiegen - bei praktisch gleichbleibenden Löhnen. Für uns Prämienzahlende nimmt die Prämienlast jedes Jahr um 5 % zu. Schuld daran sind die überbordenden Kosten im Gesundheitswesen. Die jährliche Prämienexplosion reisst ein immer grösseres Loch in die Haushaltsbudgets. Ein Ende ist nicht absehbar. Es ist offensichtlich: Die Behörden und die Akteure im Gesundheitswesen haben versagt! Seit der Schaffung des Krankenversicherungsgesetzes scheiterten Reformen. Warum? Weil die wichtigsten Akteure vom System profitieren und Sparmassnahmen umgehen. Sie werden immer reicher – und haben kein Interesse an Kostensenkungen. Heute kostet der gesamte Schweizer Gesundheitsmarkt 86 Milliarden Franken. Hier braucht es Druck. Die Kostenbremse-Initiative verlangt, dass Bundesrat, Bundesversammlung und Kantone eingreifen müssen, wenn die Gesundheitskosten, im Vergleich zu der Lohnentwicklung zu stark steigen. Damit werden die längst bekannten und guten Sparvorschläge endlich umgesetzt und die Prämienexplosion gestoppt.

Die Initiative kann weiterhin unterstützt werden. Unter www.cvp.ch können die Informationen sowie Unterschriftenbögen direkt ausgedruckt werden.

Claudia Burkard, Sekretariat CVP Bezirk Muri