Anita Luzio vom Samariterverein von Frenkendorf und Füllinsdorf berichtet über ihre bisher gemachten Erfahrungen auf der Wanderung «Über den Berg».

Weshalb wollten Sie mitwandern und wie sind Sie überhaupt darauf gekommen?

Also, ich bin vom Samariter-Verein und wir haben letztes Jahr schon ein gemeinsames Projekt mit den beiden Schulklassen gemacht, für unsere 100-jahres Feier. Da haben wir schon über das Projekt «Über den Berg» gesprochen. Ich war von Anfang an total begeistert! Und wir alle sind beruflich auch engagiert und nicht jeder kann einfach eine Woche Ferien, doch ich hab’s für mich möglich gemacht. Mich hat es auch interessiert, die Wanderroute selbst abzulaufen. Und nun ja, hier bin ich!

Was war die schlimmste Verletzung die Sie hier bisher verarzten durften?

Bis jetzt hatten wir noch keine schlimmen Verletzungen. Aber wir hatten schon Blasen oder Muskelschmerzen, doch das ist das, was ich auch erwartet habe und ich hoffe sehr, dass keine schlimmeren Verletzungen dazukommen.

Haben Sie gedacht, dass es viele Verletzte geben wird?

Nein, eigentlich nicht. Und ganz schlimme Fälle erwarte ich auch nicht, doch man weiss nie. Und wenn der Übermut zu gross wird, kann schnell etwas Ernsthaftes passieren. Ich habe vorhin auch ein paar Sachen beobachtet, die mir Sorgen bereitet haben, aber es ist nichts passiert. Hoffentlich geht’s weiter so!

Wie haben Sie sich auf diese zehn Tage vorbereitet?

Ich habe das ganze Samariter-Material gerüstet und noch ein paar Sachen zusätzlich besorgt. Ich bin auch immer mit mehreren Taschen unterwegs, auch mit meinem Rucksack und im Auto fährt auch noch eine grosse Tasche mit. Also ich denke wir sind gut ausgerüstet.

Finden Sie das Wandern anstrengend?

Ich wandere gerne, anstrengend ist immer relativ. Wenn man es gerne macht, dann ist es ein Genuss. Aber für gewisse Schüler ist es sehr anstrengend, das sehe ich. Es freut mich, dass noch immer fast alle dabei sind.

Konnten sie einem Kind im Lager nicht helfen?

Nein, das hat es bis jetzt noch nicht gegeben. Es gibt welche, die sich nicht helfen lassen möchten. Aber es wird von Tag zu Tag anders aufgenommen.