Basel

Dissonanzen beim Festival >reinhören auf dem Basler Münsterplatz

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Totentanz-Performance des ensemble arcimboldo als Protest gegen das unethische Verhalten von Pro Münsterplatz Basel (>reinhören)

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Totentanz-Performance des ensemble arcimboldo als Protest gegen das unethische Verhalten von Pro Münsterplatz Basel (>reinhören)

Seit dem 11. Mai 2014 findet auf dem Münsterplatz Basel das vom Verein Pro Münsterplatz veranstaltete Musikfestival >reinhören statt. Dem Verein ging es darum zu zeigen, wie man den Münsterplatz einmal "besser" nutzen kann als für Herbstmesse, Open-Air Cinema, Fasnacht oder "störende" Buvetten. Für den Preis von 300'000 Fr., die das zweiwöchige Festival kostet, konnte der Verein zudem das Kontingent für Veranstaltungen auf dem Münsterplatz Basel derart füllen, dass für 2014 nur noch wenige Tage für andere Aktivitäten frei sind.

Dass >reinhören auch heftigen Dissonanzen verursacht, zeigte die Totentanz-Performance des ensemble arcimboldo (www.arcimboldo.ch) am letzten Mittwoch auf dem Münsterplatz Basel, mit welcher die Musiker gegen das unethische Verhalten des Veranstalters protestierten. Pro Münsterplatz (vertreten durch Monika Gelzer, Felicia Maier und Pascal Eisner) hatte dem ensemble arcimboldo wenige Tage vor Beginn der Performance alle Aufführungen abgesagt, da sich herausstellte, dass Pro Münsterplatz für zwei der schon seit Monaten geplanten Aufführungstage (26. und 27. Mai) keine Bewilligung der Allmendverwaltung BS bekommen hatte. Statt für den verursachten Schaden aufzukommen, will Pro Münsterplatz nun nicht einmal eine Entschädigung für die umfangreichen Vorbereitungen in Höhe von über 20'000 Fr. zahlen, die schon während mehrerer Monate geleistet wurden. Das ensemble arcimboldo hat den Verein Pro Münsterplatz deswegen bei art but fair, der Website für unethische Veranstalter angemeldet. raushören<!

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