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Haarausfall bei Frauen ganzheitlich behandeln

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Volles, glänzendes, kraftvolles Haar – welche Frau wünscht sich nicht eine Haarpracht wie frisch aus der Shampoo-Werbung? Allerdings macht erblich oder hormonell bedingter Haarausfall diesem Wunsch oft einen Strich durch die Rechnung. Wenn das Kopfhaar über einen längeren Zeitraum hinweg übermäßig stark ausfällt, schlägt das aufs Gemüt. Je mehr kahlere Stellen erscheinen, desto mehr sinkt das Selbstbewusstsein. 

Abhängig von den Ursachen des Haarausfalls gibt es jedoch durchaus Wege, um die nachwachsenden Haare auf natürliche Weise zu fördern. Denn bei allzu raschem Haarverlust gilt es wortwörtlich, die Wurzel des Problems zu finden…

Ursachen für Haarausfall

Jeder Mensch verliert am Tag 60 bis 100 Haare. Das ist völlig natürlich, denn nach 2 bis 8 Jahren fällt ein Haar naturgemäß aus und ein neues wächst nach. Allerdings kann die Kopfhaut nur dann das Wachstum gesunder Haare unterstützen, wenn von innen die richtige Grundlage geboten wird und die Haarwurzeln alles bekommen, was sie brauchen. Zu einer vollen Haarpracht gehört also so einiges dazu, und fällt das Haar aus, kann das viele Gründe haben.

Medizinische Gründe

Leider ist Haarausfall nicht selten erblich bedingt. In diesem Fall sind die Möglichkeiten begrenzt, allerdings können Haartransplantationen ein sehr natürliches Ergebnis erzielen. Abgesehen vom biologisch vererbten Haarausfall können aber noch einige weitere medizinische Faktoren eine Rolle spielen. Dazu zählen 
- Schilddrüsenerkrankungen 
- Eisenmangel 
- Aggressive Behandlungen wie Chemotherapie 
- Essstörungen wie Bulimie oder Anorexie 
- lokale Begrenztheit: kreisrunder Haarausfall durch Stress oder Immunsystemstörung

Schädliche Produkte

Ein Haarmodel mag im Werbespot eine glänzende Mähne präsentieren, tatsächlich aber schaden die meisten Hochglanzprodukte dem Haar nur. Sie enthalten nämlich in der Regel 

Silikone und Parabene, die das Haar austrocknen und so versiegeln, dass keine Pflege mehr in die Tiefenstruktur eindringen kann 
- Weichmacher und synthetische Stoffe Auch allzu strapaziöse Pflege durch Hitzestyling kann das Haar so stark belasten, dass es ausfällt.

Hormone

Einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Gesundheit der Haarfollikel hat der Hormonhaushalt des Körpers. Spielen nämlich in der Schwangerschaft oder während der Menopause die Hormone verrückt, bekommt die Kopfhaut oft nicht die Vitalstoffe, die sie braucht. Die Folge: Haarfollikel sind geschwächt und das Haar fällt vermehrt aus.

Was tun gegen Haarausfall?

Wenn die Haarpracht schneller dahinschwindet, als sie nachwächst, ist das unangenehm – doch es lässt sich verhindern! Am wichtigsten ist es, im Hinterkopf zu behalten, dass Ernährung und Lebensstil allgemein die Gesundheit der Kopfhaut maßgeblich beeinflussen. Es gibt also zwei große Bereiche, in denen sich im Zweifelsfall bestimmt einiges verbessern lässt.

Ernährung für stärkeres Haar

Um mit der richtigen Ernährung Haarausfall zu bekämpfen, sind vor allem eine basische Ernährung der Verzicht auf Junkfood und sonstige ungesunde Nahrung das A und O. Was heißt das also konkret? 

No-Gos sind Fastfood, zuckerhaltige Speisen und Getränke, Weißmehl- und Milchprodukte, übermäßig viel Fleisch und Wurst. Sie übersäuern den Körper – eine unmögliche Grundlage für gesundes Haar.   

Entschlacken muss sein: Ungesunde Ernährung etc. verschlacken den Körper. Giftstoffe entziehen der Kopfhaut die Stoffe, die sie so dringend selbst braucht. Besonders während der Menopause hat der Körper zu kämpfen, denn durch die Menstruation wird auf natürliche Weise entschlackt. Fällt sie weg, können Entschlackungskuren helfen, den Effekt auszugleichen.   

Basische Ernährung bringt’s: Der ideale pH-Wert des Blutes liegt bei 7,4 und ist damit leicht basisch. Am besten erreicht man dieses Level mit einer Ernährung, die speziell darauf abgestimmt ist. Nachhelfen kann man auch mit zusätzlichen Mineralstoffen wie Calcium, Magnesium, Vitamin B und E.

Lifestyle für stärkeres Haar

Die Ernährung ist eine der beiden Säulen, auf denen gesundes Haar fußt. Mindestens genauso wichtig ist aber der Lebensstil, denn die beste Ernährung bringt nur wenig, wenn der Alltag im Weg steht. Das bedeutet konkret: ·         

Bewegung ist alles
. Dass genügend Sport oder körperliche Betätigung allgemein nur guttun kann, ist nichts Neues. Was das Haar betrifft, lässt sich die positive Wirkung von Sport folgendermaßen erklären: Beim Auspowern wird Stress abgebaut. Die Atmung wird insgesamt ruhiger, dadurch gelangt mehr Sauerstoff ins Blut. Da weniger Milchsäure produziert werden muss, kann keine Übersäuerung mehr stattfinden: Die Kopfhaut freut sich.   ·         

Umweltfreundliche Qualität lohnt sich
. In Reformhäusern und Bio-Supermärkten gibt es bereits eine große Auswahl an organischen Pflegeprodukten für die Haare. Das schont übrigens nicht nur die Haarpracht, sondern auch die Umwelt.  

Nie wieder Stress
. In hektischen Zeiten fallen schnell mal viele Haare aus – und genau dann ist es besonders wirksam, durch Sport diesen Stress abzubauen. Aber natürlich helfen auch andere Methoden wie etwa entspannende Duftöle. Lavendel- oder Thymian-Öl riechen zum Beispiel angenehm und regen das Haarwachstum an, wenn sie regelmäßig sanft in die Kopfhaut einmassiert werden.

Fazit: Nie mehr Haarausfall

Natürlich kann Haarausfall nicht in ausnahmslos allen Fällen aufgehalten werden. Liegt er aber in der falschen Ernährung, einem ungesunden Lebensstil oder hormonellen Schwankungen begründet, lässt sich durchaus etwas dagegen tun. Auch bei diesem Leiden gilt die altbewährte Formel: ausgewogene Ernährung und genügend Sport wirken Wunder! Und ein gutes, organisches Shampoo schadet selbstverständlich auch nicht – ein bisschen Luxus darf man sich schließlich gönnen! Mehr Infos zum Thema auf www.k33.ch

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