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Haarausfall stoppen: natürliche Mittel gegen Haarverlust bei Frauen

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Jeden Tag verlieren wir ungefähr 70 bis 100 Haare. Aufgrund von hormonellen Umstellungen, bestimmten Medikamenten, falscher Ernährung etc. leiden jedoch viele Frauen unter Haarausfall. Über einen längeren Zeitraum viele Haare zu verlieren, frustriert und lässt das Selbstbewusstsein schwinden – doch zum Glück gibt es einige Wege, mit denen man ganz natürlich bewirken kann, dass neues Haar umso stärker nachwächst.

Warum habe ich Haarausfall?

Der übermäßige Haarverlust kann sich auf verschiedene Arten zeigen. Man unterscheidet zwischen kreisrundem und diffusem Haarausfall, hinzu kommen bei Frauen hormonell bedingte Ausprägungen, die zum Beispiel durch die Anti-Baby-Pille oder die Menopause entstehen können. Die Ursachen für Haarausfall sind vielfältig, aber das heißt nicht, dass sie nicht bekämpft werden können.

Wie wirkt sich die Ernährung auf die Haare aus?

Wenn die Haare schneller auszufallen scheinen, als sie nachwachsen, kann das an der Ernährung liegen. Denn um gesunde, kräftige Haarfollikel aufweisen zu können, ist die Kopfhaut auf die richtige Vitalstoffzufuhr angewiesen. 

Ist der Körper durch zu viel Junkfood, Zucker, Weißmehl- und Milchprodukte übersäuert, muss er den Mangel an Mineral- und Vitalstoffen ausgleichen. Die nötigen Stoffe werden dann aus Knochen, Zähnen und Haarboden bezogen – da ist es logisch, dass für gesunde Haarwurzeln nichts mehr übrigbleibt.  

Haarausfall durch Hormone?

Während Haarausfall bei Männern häufig erblich bedingt oder auf das Alter zurückzuführen ist, spielt bei Frauen der Hormonhaushalt eine wesentliche Rolle. Vor allem während der Menopause, nach einer Geburt oder bei der Umstellung auf die Anti-Baby-Pille wird er deutlich durcheinandergebracht. 

Denn in all diesen Fällen läuft die Menstruation, die natürliche Entschlackung, nicht wie gewohnt ab. Wieder fehlen der Kopfhaut die wichtigen Stoffe, da der Körper sie an anderer Stelle einsetzen muss und mit der Entschlackung ganz auf sich allein gestellt ist.

Was bewirken Pflegeprodukte?

Was in Werbekampagnen nach einem Wundermittel für gesundes Haar aussieht, ist in der Realität oft der reinste Alptraum für die Haare: Shampoos und Stylingprodukte mit Silikonen, Parabenen, Weichmachern und Duftstoffen strapazieren das Haar von innen. Sie glätten zwar die Oberfläche, versiegeln sie jedoch gleichzeitig dauerhaft. Die Pflege gelangt so nie wirklich in das Haar, sondern trocknet es nur aus.

Was tun gegen Haarausfall?

Die oben genannten Aspekte umfassen natürlich nicht alle Ursachen, sind jedoch ein guter Anhaltspunkt bei der Suche nach einem Mittel gegen Haarausfall. Es gibt nämlich einige Möglichkeiten, das Problem bei der Wurzel zu packen.

Richtige Pflege bei Haarverlust

Der offensichtlichste Schritt ist es, auf die oben beschriebenen schädlichen Stylingprodukte zu verzichten. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von organischen Shampoos, die das Haar auf natürliche Weise reinigen, ohne es zu belasten. Natürlich sollte man keine Zauberei über Nacht erwarten, denn die Haare brauchen einige Zeit, um zu regenerieren. Sind die ersten Wochen überstanden, ist das Haar jedoch dauerhaft gesünder und stärker. 

Die richtige Pflege kann man übrigens sogar selbst herstellen: hausgemachte Kuren mit Lebensmitteln wie Olivenöl, Ei, Bier oder Zitronensaft machen die Haare auf ganz natürliche Weise geschmeidig und kraftvoll. Und auch Haargummis ohne Metall und Lufttrocknen statt Föhnen helfen maßgeblich, die Kopfhaut und Haarstruktur zu schonen.

Besser ernähren für stärkere Follikel

Nur mit der richtigen Pflege ist es nicht getan: Auch die Ernährung spielt eine große Rolle. Wenn das Blut einen pH-Wert von 7,4 hat und damit leicht basisch ist, bildet das die perfekte Grundlage für gesund wachsendes Kopfhaar. 

Eine basische Ernährung sorgt für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt und lässt sich mit einer Tabelle, auf der basische Lebensmittel aufgelistet sind, vergleichsweise einfach zusammenstellen. Zu basenbildendem Gemüse zählen beispielsweise Rucola, Kartoffeln oder Gurken. Gute Säurebildner hingegen sind etwa Vollkornprodukte, Haferflocken oder Haselnüsse.

Vital- und Nährstoffe nicht vergessen

Allein mit der Ernährung die optimale Menge an Mineralstoffen etc. aufzunehmen ist leider im Alltag oft leichter gesagt als getan. Damit die Kopfhaut stark und gesund sein kann, braucht sie aber ausreichend Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium, Vitamin B und E. 

Ebenso wichtig sind Spurenelemente wie Zink, Jod und Eisen. Im Zweifelsfall kann man hier mit nahrungsergänzenden Tabletten nachhelfen. Auch Kuren mit Biotin oder Sillizium sind unkompliziert, aber effektiv. Allerdings gilt wieder: Ein Effekt tritt erst nach einigen Wochen auf. Kein Haarwunder passiert über Nacht!

Mehr Bewegung, weniger Stress

Mehr Sport, mehr Haare: Diese Formel funktioniert zwar nicht in ausnahmslos jedem Fall, ist aber ein guter Ansatz. Denn bei regelmäßiger Bewegung wird Stress abgebaut und einer Übersäuerung des Körpers entgegengewirkt. Davon profitiert die Kopfhaut und ihre Haarfollikel, und darüber wiederum freut sich letztendlich die Haarpracht. 

Zusätzlich zum Sport bauen übrigens auch pflegende Öle wie Lavendel oder Thymian Stress ab. Das klappt bereits, indem man jeden Abend einige Tropfen des duftenden Öls sanft in die Kopfhaut reibt und sie dadurch beruhigt.

Das hilft wirklich gegen Haarausfall

Um gegen Haarausfall wirksam und mit natürlichen Mitteln vorzugehen, braucht man vor allem drei Dinge: 

1.) Die richtige Ernährung 
2.) Sport und mehr Bewegung im Alltag 
3.) Geduld und Durchhaltevermögen 

Die perfekte, volle Mähne bekommt man leider nicht durch eine gesunde Mahlzeit pro Woche und ein paar Spaziergänge. Wer aber über einen längeren Zeitraum auf eine gesunde, basische Ernährung umstellt, sich regelmäßig bewegt und sanfte, natürliche Pflege verwendet, wird nach einigen Wochen bestimmt Erfolge sehen. 

Mehr Infos über Haarausfall findet man auch auf der Webseite des Haarinstituts K33 Hairhotel.

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