Nebst der Einführung der neuen Grüngutgebühr sollen fünf weitere Gebühren massiv erhöht werden. Das Anliegen der Fiko, einen allgemeinen Massnahmenplan zur Verbesserung der Finanzsituation zu erstellen, missachtet aber der Gemeinderat weiterhin.

Der Wohler Gemeinderat agiert nach dem üblichen Credo:  Höhere Steuern, dann neue und höhere Gebühren und danach wieder höhere Steuern und ebenso erneut höhere Gebühren.

 Es liegt in erster Linie am Einwohnerrat, diese Spirale zu unterbinden, denn dass diese Rechnung nur für den Gemeinderat aufgeht, nicht aber für die Bevölkerung, den Mittelstand und das Gewerbe, ist klar erkennbar.

     Eine längere Zeit lag der Steuerfuss bei 105%. Nur die SVP setzte sich immer wieder für einen massvollen Steuerfuss ein. Heute ist die Gemeinde Wohlen mit dem Rekordsteuerfuss von 113% nicht mehr wettbewerbsfähig.

 Nebst dem Rekordsteuerfuss von 113% sollen wenigstens die Gebühren massvoll sein. Die Gemeinde Wohlen darf nicht auch noch die höchsten Gebühren erheben, um die Gemeindekasse zu füllen.

Bevor an eine Erhöhung der Gebührensätze gedacht wird, muss zumindest der von der Finanzkommission (Fiko) verlangte Massnahmenplan zur Rettung der Wohler Finanzen vorliegen. Die neue Gebührenlawine ist ganz klar abzulehnen, weil sie die Wettbewerbsfähigkeit der Gemeinde Wohlen reduzieren würde.

Höhere Gebühren:

Kanzleigebühren, Bleichibenützung, Feuerwehrdienstleistungen, Werkhofdienstleistungen, Beerdigungen

Neue Gebühr:  

Grüngutentsorgung