Spannendes Sommerlager der Schule Rüfenach am Hallwilersee

Die Mittelstufe der Schule Rüfenach verbrachte mit ihrer Klassenlehrerin Käthy Blunschi und zwei Helferinnen fünf eindrückliche Tage am Hallwilersee. Mit dem Velo, zu Fuss und mit dem Pedalo erkundeten sie gemeinsam die Landschaft am Hallwilersee. Mit vielen guten Erlebnissen kehrten sie am Freitag gesund und munter nach Hause zurück.

Die Reise an den Hallwilersee begann am Montag Morgen, 17. Juni, mit dem Velo. Vor Kurzem hatten auch die 4. Klässler die Veloprüfung erfolgreich abgelegt. Damit waren die Kinder der 4. bis 6. Klasse gut gerüstet, den Weg zur Jugendherberge nach Beinwil am See selber zurück zu legen. Für die Mittelstufenlehrerin Käthy Blunschi sind damit gleich mehrere Ziele erreicht: Die Kinder bewegen sich, lernen, durchzuhalten und sie lernen ihre Heimat, den Kanton Aargau, besser kennen.

Gemeinschaftsgefühl stärken

Käthy Blunschi unterrichtet drei Jahrgangsklassen. Jedes dritte Jahr führt sie ein Sommerlager durch, so dass jedes Kind einmal am Lager teilnehmen kann. Die Mittelstufenlehrerin Käthy Blunschi möchte den Kindern dabei die Kleinode in der näheren Umgebung näher bringen und ihnen zeigen, wie vielfältig der Kanton Aargau ist. Gleichzeitig möchte sie ihren Schülerinnen und Schülern Erfolgserlebnisse ermöglichen, wie beispielsweise die erfolgreiche Velofahrt von Rüfenach nach Beinwil am See. Bei all diesen Aktivitäten wird auch das Gemeinschaftsgefühl in den drei Jahrgangsklassen gestärkt. „Die Kinder verbringen viel Zeit miteinander. Sie lernen sich besser kennen und lernen, aufeinander Rücksicht zu nehmen“, betont Käthy Blunschi.

Das Sommerlager machte den Kinder aber vor allem Spass. Das Programm, das Käthy Blunschi zusammengestellt hatte, beinhaltete viele tolle Überraschungen. Erlebnisse, die die Kinder bestimmt nie vergessen werden. Nach dem anstrengenden Aufstieg auf den Homberg bei sengender Hitze, konnten die Kinder auf den Turm klettern, an der Wasserpumpe spielen, ein Feuer entfachen und Würste bräteln. Und vor allem viel spielen. Auch die gemeinsamen Mahlzeiten, das Bräteln, waren für die Kinder schöne Gemeinschaftserlebnisse.

Mit Pedalos über den See

Grösste Überraschung und bestimmt das Highlight der Woche war jedoch, als die Kinder den Hallwilersee mit Pedalos überqueren durften. Der Pedalo-Vermieter hatte sechs Pedalos von Beinwil nach Meisterschwanden transportiert. Vom Restaurant Seerose fuhren die Kinder, ausgerüstet mit Schwimmwesten, in Gruppen quer über den See. Mitten auf dem See legten sie eine Pause ein und durften mit den Schwimmwesten in den See springen. Dieses Erlebnis war einmalig. Die Kinder genossen diese Fahrt aus vollen Zügen.

Mitbetreuerin Jeannine Zwicker hatte für den Donnerstag eine spannende Spielolympiade organisiert. Die Kinder massen ihre Kräfte und Geschicklichkeit beim Chriesiestein-Spucken, beim Sackhüpfen oder beim Wissensquiz. Die kurzweilige Olympiade bereitete den Kindern grosse Freude. Bei einer Wanderung oder am Abend lauschten sie Sagen aus dem Hallwilerseegebiet, erzählt von Cornelia Thürlemann. Dies animierte die Kinder dazu, selber Sagen zu erfinden oder darüber zu philosophieren, ob es nun Geister gibt oder doch nicht.

Krimiabend und Schatzsuche

Fürs Abendprogramm waren die Kinder verantwortlich. Jede Klasse gestaltete einen Abend. Die 4. Klässler hatten lustige Spiele vorbereitet, die 5. Klässler einen spannenden Krimiabend und die 6. Klässler eine Schatzsuche. Die Suche nach dem Mörder und dem Schatz führten die Kinder durch die ganze Jugendherberge und deren Umgebung. Die Kinder haben keine Mühe gescheut, ihren Abend abwechslungsreich und spannend zu gestalten. In ruhigeren Momenten hielten die Kinder ihre Lagererlebnisse in einem Tagebuch fest.

Viel zu schnell war die Lagerwoche vorbei. Am Freitag fuhren die Kinder mit dem Velo nach Hause zurück. Mit vielen schönen Erlebnissen im Gepäck. Lehrerin Käthy Blunschi hatte ein tolles Lagerprogramm zusammen gestellt. Ebenso zum Gelingen des Lagers beigetragen haben zahleiche Helfer und Helferinnen wie Jeannine Zwicker, Peter Blunschi, Alessandro Renna, Martin Hildebrandt und Cornelia Thürlemann. Und natürlich die Kinder, die sich von den Aktivitäten begeistern liessen und mit grossem Einsatz eigene Beiträge zusammen gestellt hatten. Für die 6. Klässler war dieses Lager auch ein Abschiednehmen, für die 4. und 5. Klässler wurde das Gemeinschaftsgefühl für die kommende Schulzeit aufgebaut und gestärkt. In drei Jahren werden wieder andere Kinder in den Genuss des Sommerlagers kommen.